Presse


|

Bachneunauge/Grabenbewirtschaftung - Südtirols landwirtschaftlich genutzte Talböden sind von einem teils dichten Netz an Abzugsgräben durchzogen. Diese Entwässerungsgräben müssen periodisch instand gehalten werden, um ihre Funktion zu erfüllen. Andererseits sind diese Klein- und Kleinstgewässer überaus wichtige Ersatzlebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten, da durch die Urbarmachung der Talböden die Flusslandschaften und mit ihnen die ursprünglichen Lebensräume dieser Tiere und Pflanzen zerstört wurden. Daher ist bei Instandhaltungsarbeiten besondere Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt zu nehmen. Ein aktueller Fall aus Naturns zeigt, wie unachtsam und geradezu fahrlässig selbst mit streng geschützten Tierarten umgegangen wird. Dabei handelt es sich um kein Kavaliersdelikt, denn neben möglichen verwaltungsrechtlichen Verstößen kennt das italienische Strafgesetzbuch seit 2015 auch den Umwelt-Straftatbestand (reato ambientale).


|

La legge è uguale per tutti! - Anton Seeber reagiert mit Todesanzeigen nachempfundenen Werbeschaltungen in den Tageszeitungen „Dolomiten“ und „Alto Adige“ auf das bereits im April gefällte Urteil des Kassationsgerichtshofes zu der von ihm eingebrachten Klage gegen das Urteil des Staatsrates. Sein nachfolgendes Interview in der „Dolomiten“ enthält ein Reihe von Aussagen, die jeder Grundlage entbehren. Die Alpenvereine von Südtirol und Österreich sowie der Dachverband für Natur- und Umweltschutz begehren daher folgende Richtigstellung, auch wenn wir uns nicht auf das Niveau von Herrn Seeber begeben werden.


|

Pressemitteilung: AVS, Umweltgruppe Vinschgau, Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Heimatpflegeverband Südtirol, CAI Alto Adige, Österreichischer Alpenverein, Deutscher Alpenverein, CIPRA Österreich, Verein für Heimatschutz- und Heimatpflege in Nord- und Osttirol
Comunicato stampa in ital come allegato

Appell an die Südtiroler Landesregierung - Alpine Vereine und Umweltschutzorganisationen für die Bewahrung der Ursprünglichkeit und eine sichere Zukunftsperspektive

Die Machbarkeitsstudie zur skitechnischen Verbindung Langtaufers-Kaunertal steht am 16.05.2017 auf der Tagesordnung der Sitzung der Südtiroler Landesregierung. Der Alpenverein Südtirol spricht sich gemeinsam mit den Umweltschutzverbänden im Land, dem Österreichischen Alpenverein und dem Deutschen Alpenverein sowie anderen Umweltschutzorganisationen jenseits der Grenze (CIPRA Österreich, Verein für Heimatschutz- und Heimatpflege in Nord- und Osttirol) erneut gegen das Vorhaben aus und appelliert an die Südtiroler Landesregierung, sich an das einstimmig negative Gutachten des Umweltbeirates zur geplanten Neuerschließung des Skigebietes zu halten.


|

Am 18. April ab 10.30 Uhr wurden im Rahmen einer Pressekonferenz unsere beiden Elektro-Lastenräder und die Verleih-Aktion 2017 für unsere Mitgliedsvereine und Umweltgruppen unter dem Motto "Ich ersetze ein Auto" vorgestellt. Im Anschluss konnten die Räder auch ausgiebig getestet werden.

 

Elektro-Lastenfahrrad? Teuer, umständlich, unpraktisch? Dazu noch ein Elektro-Rad, das ich ständig aufladen muss? Um solche und ähnliche Fragen und vielleicht auch Vorurteile gegen E-Lastenbikes auszuräumen, hat sich der Dachverband für Natur- und Umweltschutz heuer entschlossen, zwei dieser Räder anzukaufen und diese seinen Umweltgruppen und Mitgliedsorganisationen zur Verfügung zu stellen, damit diese vor Ort an interessierte Mitglieder und Personen verliehen werden können.


|

Am Donnerstag, 13. April um 10.30 Uhr fand beim reyter in Bozen die gemeinsame Pressekonferenz von Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Umweltbund sowie Umwelt&Gesundheit zur Vorstellung der beiden Europäischen Bürgerinitiativen (EBI) statt:
Stopp dem Einsatz von Glyphosat (https://sign.stopglyphosate.org/) und Schutz für unsere Böden (https://www.people4soil.eu/de)

Dazu mehr im salto.bz-Bericht von Susanne Pitro: "Sonst streicht eben die Förderungen" > https://www.salto.bz/de/article/13042017/sonst-streicht-eben-die-foerderungen

Im Bild v.li. Argante Brancalion (Umwelt&Gesundheit), Bauer Christoph Unterhofer, Alessia Politi (Umweltbund-Legambiente) und Klauspeter Dissinger vom Dachverband für Natur- und Umweltschutz


|

Weltwassertag/Gewässerschutzplan - Im April 2010 hat die Landesregierung den Wassernutzungsplan genehmigt und damit die Europäische Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt. Im Plan selbst wird – vor allem, was die ökologischen Themen und Details anbelangt – auf einen Gewässerschutzplan verwiesen, den es allerdings in dieser Form auch sieben Jahre später immer noch nicht gibt. Während politisch alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, wenn es um die Wassernutzung geht, scheint für den Schutz der Gewässer niemand so recht zuständig zu sein. Die Priorität der Nutzung vor dem Schutz unserer Gewässer scheint damit klar. Anlässlich des Internationalen Tag des Wassers am morgigen Mittwoch fordert der Dachverband für Natur- und Umweltschutz daher zum wiederholten Mal die schnellstmögliche Realisierung eines Gewässerschutzplanes, der diesem Namen auch gerecht wird.


Schon gelesen?

Naturschutzblatt Umwelt

Dranbleiben

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden und abonnieren Sie unseren RSS-Feed:

rss

Archiv Presse