Presse


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Bär und Wolf - Das Referat für Natur und Umwelt im AVS, der Dachverband für Natur- und Umweltschutz und die Südtiroler Biologenvereinigung nehmen die Nachrichten und Vorfälle zu den Übergriffen von Bär und Wolf zum Anlass, um alle beteiligten Interessensvertreter zu ermutigen, dieses emotionsgeladene Thema mit mehr Sachlichkeit zu behandeln und dadurch einen konstruktiven Umgang zu fördern. Gesetzeskonforme Lösungsansätze müssen in den Vordergrund gestellt werden. Ebenso ist eine vorurteilsfreie wildbiologische Aufklärungsarbeit in der gesamten Bevölkerung nötig. Die sachliche Aufklärung darf nicht mit bedingungsloser Zustimmung verwechselt werden. Das Referat für Natur und Umwelt begrüßt darum, dass die Kompetenzen bezüglich Wolf und Bär an die Regionen bzw. Provinzen übergehen.


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Forum Alpbach/Transitbelastung - Anlässlich des Europäischen Forums Alpbach/Tirol diskutierten die drei Landeshauptleute von Tirol, Südtirol und dem Trentino auch die Transitbelastung entlang der Brennerachse. Tirols LH Platter stellte dabei mehrere konkrete und sofort umsetzbare Maßnahmen in den Raum.  Armselig hingegen waren die nichtssagenden und allgemeinen Verweise von Südtirols LH Kompatscher auf mittel- und langfristige Lösungen wie etwa den Brennerbasistunnel, der frühestens in zehn Jahren in Betrieb gehen wird. Bedenklich, wie gleichgültig dem LH Kompatscher die Gesundheit der vom Transit betroffenen Bevölkerung in Südtirol  ist.


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Wir plündern den Planeten immer schneller - Noch nie fand der Earth Overshoot Day, der Tag an dem die Menschheit die gesamten in einem Jahr erneuerbaren Ressourcen aufgebraucht hat, so früh wie heuer statt. Wovon lebt die Menschheit aber in den verbleibenden 151 Tagen des Jahres? Von der Übernutzung der verfügbaren Ressourcen. Bereits jetzt brauchen wir rechnerisch 1,7 Erden um unseren globalen Lebensstil versorgen zu können. Eine Trendumkehr ist bitter nötig. Wenn wir jedes Jahr den Earth Overshoot Day um 4,5 Tage in die Zukunft schieben könnten, würden wir bis 2050 wieder innerhalb der Kapazität unserer Erde leben. Denn auch langfristig werden wir nur diese eine Erde zur Verfügung haben.


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Appell der Alpinen Vereine und Umweltschutzorganisationen an die Südtiroler Landesregierung - Am Freitag, 28. Juli treffen sich Vertreter der Oberländer Gletscherbahnen AG mit Fachleuten des Landes zu einer Anhörung. Zur Diskussion steht die skitechnische Verbindung Langtaufers-Kaunertal. Es ist zu erwarten, dass die Oberländer Gletscherbahnen dabei die wirtschaftliche Relevanz einer skitechnischen Verbindung zu unterstreichen versuchen; denn eine Entscheidung der Landesregierung in Sachen Langtaufers wurde vertagt und steht seit Monaten aus – und das obwohl der Umweltbeirat bereits ein einstimmiges negatives Gutachten abgegeben hat. Der Alpenverein Südtirol, die alpinen Vereine und die Umweltschutzverbände sind gegen einen Zusammenschluss und appellieren an die Südtiroler Landesregierung, sich an das Gutachten des Umweltbeirates zu halten.


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Die Broschüre Alternativen zum Herbizideinsatz liegt nun in ihrer zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage vor. Neben neuen Gerätschaften und Herstellern enthält diese Ausgabe auch das Anwendungsbeispiel der Gemeinde Mals sowie Dienstleistungsangebote rund um das Thema Alternativen zu Herbiziden auf öffentlichen Flächen. Auch diese Broschüre liegt wiederum in digitaler Form vor und kann über die Website des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz heruntergeladen werden. Mit diesem Angebot hoffen wir konstruktiv beitragen zu können, den Herbizid-Einsatz in Südtirol kontinuierlich zu senken.


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Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Kompatscher,
werte Herren Landesräte Schuler, Mussner, Theiner,
sehr geehrte Mitglieder der Südtiroler Landesregierung,
 
der Dachverband für Natur- und Umweltschutz wendet sich mit diesem Schreiben in der Angelegenheit Skigebietsverbindung Kaunertal-Langtaufers an Sie persönlich, da wir einigermaßen überrascht von Medienberichten in der vergangenen Woche zu besagtem Vorhaben waren. So wurde in der Tageszeitung Dolomiten vom 30. Juni 2017 unter anderem behauptet, dass Landeshauptmann Kompatscher sowie die Landesräte Schuler und Mussner Wohlwollen signalisiert hätten, während Landesrat Theiner sich nicht klar geäußert habe.
Uns ist durchaus bewusst, dass diese Berichte von den Projektwerbern lanciert wurden und entsprechend gefärbt sind. Da aber bis dato keine anderslautenden Richtigstellungen Ihrerseits in der Presse erschienen sind, erlauben wir uns, Sie auf wesentliche Punkte in Bezug auf das Verfahren zur Projektgenehmigung aufmerksam zu machen.

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