LR Schuler/Umstellung auf Bio - Laut Medienberichten wird Landesrat Schuler seinen privaten Landwirtschaftsbetrieb auf Bio umstellen. Wir gratulieren Herrn Schuler zu dieser kohärenten Entscheidung im Zuge der Vorstellung der Biostrategie Südtirol 2025!

Langtaufers/Skigebietprojekt - Am heutigen Dienstag hat die Südtiroler Landesregierung über den Skigebietszusammenschluss Kaunertal-Langtaufers entschieden und das vorgelegte Projekt abgelehnt. Dabei hat sie sich an das im Genehmigungsverfahren vorgesehene Experten-Gutachten gehalten und danach entschieden. Die schreibenden Umwelt- und Alpinverbände begrüßen diese fachlich kohärente Entscheidung und laden die Südtiroler Landesregierung ein, sich in Zukunft konsequent an die Fach-Gutachten der eigenen Expertenkommissionen zu halten. Dies schafft nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch Objektivität, Nachvollziehbarkeit und steht im Einklang mit dem politischen Versprechen eben dieser Landesregierung.

Für eine sanftere Mobilität, die die Dolomiten aufwertet - Der Diskussions- und Informationsabend zum Thema #Smart Dolomiti Mobility, welcher von den Alpin- und Umweltvereinigungen aus Südtirol und dem Trentino am Dienstag dieser Woche in Wolkenstein organisiert wurde, war ein ein wichtiger Impuls für die Regelung der Mobilität auf den Pässen im kommenden Jahr. Anwesend waren neben dem zuständigen Landesrat Florian Mussner auch die Bürgermeister von Wolkenstein und St. Ulrich sowie gut vierzig weitere interessierte Personen.

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Mobilität/ Bozen-Überetsch - Die Überetscher Tram kann ein wichtiger Beitrag zur Lösung der Verkehrssituation in der Stadt Bozen und im Überetsch sein. Dabei wäre sie höchst attraktiv. Die Bevölkerung, die Gemeindepolitik und die Umweltgruppen von Bozen, Eppan und Kaltern sowie der Dachverband für Natur- und Umweltschutz stehen hinter der Tram. Mit dieser Aktion möchten wir die Tram wieder zum Thema machen, damit endlich die Weichen für die Realisierung dieses wichtigen Verkehrsprojekts gestellt werden.

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Pestizide/Abdrift - Die Bestimmungen im Bereich der Verwendung von Pestiziden definieren sogenannte sensible Zonen als von der Bevölkerung frequentierte bzw. von gefährdeten Personengruppen aufgesuchte Bereiche. Dazu gehören Schulhöfe und Kinderspielplätze ebenso wie Parks und Grünflächen von Pflegeeinrichtungen. Diese sensiblen Zonen sind besonders vor Pestiziden zu schützen. Doch wie gut funktioniert dies mit der derzeitigen Regelung und der praktischen Handhabung der Ausbringungs- und Abstandsnormen in Südtirol? Dieser Frage ist der Dachverband für Natur- und Umweltschutz zusammen mit einigen seiner Umweltgruppen und dem Pesticide Action Network (PAN) Europe nachgegangen und hat heuer im Mai insgesamt 71 Kinderspielplätze im Obstbaugebiet Südtirols auf das Vorhandensein von Pestiziden untersuchen lassen.

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Gemeinsame Stellungnahme zum Gesetzesvorschlag Raum und Landschaft - Werbebilder, Postkarten und sämtliche Broschüren von Höfen, Gasthöfen und Buschenschänken zeigen uns ein idyllisches, geordnetes und sauberes Südtirol, in dem die unberührte Landschaft respektiert wird. Mit viel Einsatz wird hier ein Tourismusprodukt verkauft, das immer moderner und luxuriöser wird, aber gleichzeitig weiterhin im Einklang mit der Naturlandschaft sein soll. Jeder verbindet Südtirol mit einer unberührten Naturlandschaft.
In den Leitlinien und Entwürfen des neuen Landesgesetzes Raum und Landschaft 2017 möchte man Südtirol als ein Gebiet darstellen, wo Umweltschutz an erster Stelle steht. Aber ist das wirklich so?

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Grenzwertüberschreitungen NO2/Rekurs - Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz setzt sich seit Jahren für die Einhaltung der Schadstoff-Grenzwerte entlang der Brennerautobahn ein. Der Staat, die Landespolitik sowie die politischen Vertreter Südtirols in Rom engagieren sich nur halbherzig für den Schutz der Gesundheit der mehr als 40.000 direkt betroffenen Anrainer allein in Südtirol. Daher hat der Dachverband für Natur- und Umweltschutz nun einen Rekurs am Verwaltungsgericht Latium eingereicht. Ziel ist die Feststellung der Untätigkeit des vom Staat eigens für die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zur Reduzierung der Luftschadstoffe ernannten Komitees.

Graffiti-Wettbewerb/RADL-BICI - Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz veranstaltete zum mittlerweile vierten Mal einen Graffiti-Wettbewerb – heuer anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Fahrrades zum Thema RADL-BICI. In den vergangenen zehn Tagen konnte die Öffentlichkeit das schönste und passendste Graffiti auf www.umwelt.bz.it/radl-bici-graffiti.html wählen. Die KünstlerInnen der drei meist gewählten Graffitiwerke wurden nun abschließend mit einem Diplom und einem Geldpreis prämiert.

Flugplatz/Wirtschaftsplus - Ohne den Bozner Flugplatz auszubauen verschwinde Südtirol von der touristischen Landkarte. Gebetsmühlenhaft wiederholten die Flughafen-Befürworter dieses Dogma im Vorfeld der letztjährigen Volksabstimmung. Die vor kurzem präsentierten Daten des Landesstatistikinstituts ASTAT strafen die Aussagen abermals Lügen. Rekorde über Rekorde, sowohl im Tourismus als auch im Export. Ganz ohne Ausbau und ohne Linienflüge mit größeren Maschinen. Die nun präsentierten Daten zum Flugplatz zeigen, was er wirklich ist: eine vernachlässigbare Infrastruktur.

Graffiti-Wettbewerb RADL-BICI: Wählen Sie mit! - Zum vierten Mal richtet der Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Zusammenarbeit mit dem Verein Volontarius/MurArte und der Umweltgruppe Bozen sowie unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Bozen einen Graffiti-Wettbewerb aus. Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Fahrrad ist das Thema 2017 dem RADL-BICI gewidmet.

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