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Stakeholderforum Klima
12. Juni 2024

Stakeholderforum Klima

Aus Sicht der Umweltschützer*innen - Am 10. Juni 2024, also an diesem Montag konnten die Arbeiten des Stakeholderforum Klima abgeschlossen werden. Die Vertreter*innen der Umweltverbände ziehen eine Zwischenbilanz die positiv stimmt.

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Die Zahl fünf scheint ein zentrales Element des Klimaplans darzustellen. So arbeiteten 75 Vertreter*innen der fünf Sektoren (Wirtschaft, Soziales, Gewerkschaften, Kultur und Umwelt) fünf Monate lang an fünf Schwerpunktthemen. Zudem konnten für den Sektor Umwelt im Vorfeld über fünfzig Gleichgesinnte für die interne Zuarbeit gewonnen werden.

Die Arbeiten in den spezifischen Arbeitsgruppen waren von konstruktiven Diskussionen geprägt. Wenngleich einige mutigere und damit effektivere Klimamaßnahmen von einigen Stakeholdern nicht mitgetragen werden konnten, war das Stakeholder Forum ein wichtiger Schritt des direkten Austausches zwischen Vertretenden verschiedener Sektoren der Zivilgesellschaft. Wie in jeder Krise, sei es privat oder beruflich ist das gemeinsame Gespräch eine der besten Möglichkeiten diese zu überwinden. Daher ist es nur folgerichtig auch in Ansicht der akuten Klimakrise das Gespräch zu fördern. Wir Südtiroler*innen haben dahingehend sicherlich noch viel Lernpotential.

Roland Plank, Koordinator der Umweltvertretung im Auftrag des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz meint hierzu „Ich bin sehr dankbar, dass die Landesregierung uns als Stakeholder das Vertrauen geschenkt hat gemeinsam am Klimaplan weiterzuarbeiten. Der Austausch mit den Vertretenden der anderen Sektoren ist fundamental, um zu verstehen, was benötigt wird, um unser gemeinsames Ziel Klimaland zu erreichen. Besonders hat mich das tolle Engagement aller Beteiligten begeistert, insbesondere auch, dass viele, vor allem die ehrenamtlich Engagierten viel Freizeit hierfür aufgeopfert haben. Natürlich war nicht alles immer perfekt, aber die Arbeit war sinnvoll und zielführend. Ich bin überzeugt, dass dieses Format Zukunft hat.“

Mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz waren auch sehr viele andere Vereine direkt am Prozess beteiligt. Für den Umweltbereich waren dies in den einzelnen Arbeitsgruppen und im Hintergrund Umweltgruppe Kaltern, Baubiologie Südtirol, Heimatpflegeverband Südtirol, Alpenverein Südtirol, Ambiente e Salute, Umweltgruppe Eppan, Umweltschutzgruppe Terlan, Club Alpino Italiano, Climate Action South Tyrol, Plattform Pro Pustertal, Umweltring Pustertal, Umweltgruppe Eisacktal, Mountain Wilderness, Klima Club Südtirol, Oldies for Future, Scientists for Future South Tyrol und Bioland.

Die Umweltvertreter*innen verfolgen nun gespannt die weiter Entwicklung der Maßnahmen und betonen abschließend: „Viele der konsentierten Maßnahmen haben das Potential unser Land weiterzubringen. Es liegt nun an der Politik, unserem Auftraggeber, aus diesem Projekt auch tatsächlich etwas zu machen. Daher unsere Bitte an die Entscheidungsträger*innen: Setzt die von uns gefundenen und festgehaltenen Maßnahmen bitte zügig und mutig um, so wird dieses Forum effektiv ein echter Erfolg.“

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Mehr Natur in unseren Ortschaften: Das grenzüberschreitende Projekt NatUrA startet in Südtirol, Kärnten und Tirol

Am 11. und 12. Juni fand in Bozen, in den Räumlichkeiten der Stiftung Südtiroler Sparkasse, das Auftakttreffen des Interreg Italia-Österreich -Projekts NatUrA – Nature in Urban Areas statt. Das Projekt wird vom Dachverband für Natur- und Umweltschutz koordiniert und gemeinsam mit einem breiten grenzüberschreitenden Partnernetzwerk umgesetzt: Ökoinstitut Südtirol, Plattform Land und Bildungshaus Kloster Neustift in Südtirol, die Stadt Villach und der Verein Naturpark Dobratsch in Kärnten sowie die Universität Innsbruck in Tirol.

v. li. Matthias Zingerle (Gemeinde Bozen), Daniel Tröger (Ökoinstitut Südtirol), Peter Rier (Lia Collective), Kathrin Plunger (Versuchszentrum Laimburg), Eva Ladurner (Heimatpflegeverein Marling), Paolo Viskanic (R3GIS), Oriana Sturiale (Bildungshaus Kloster Neustift), Lukas Neuwirth (Bildungshaus Kloster Neustift), Peter Laner (Eurac Research), André Mallosek (Plattform Land), Günther Wisthaler (Gemeinde Niederdorf), Alexander Gogl (Universität Innsbruck), Carmen Dietinger (Stadt Villach), Viola Ducati (Dachverband für Natur- und Umweltschutz), Sonja Abrate (Ökoinstitut Südtirol), Birgit Pichorner (Verein Naturpark Dobratsch), Ines Schäfer (Verein Naturpark Dobratsch), Andreas Flora (Universität Innsbruck), Wolfgang Faller (Stadt Villach), Anna Höllerer (Fachhochschule Kärnten), Hanspeter Staffler (Dachverband für Natur- und Umweltschutz) - Foto: DVN