Konkreter Naturschutz in Südtirol – Dank der Zusammenarbeit mit der Stiftung Sparkasse gelingt dies dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz
Kürzlich fand in den Räumlichkeiten der Stiftung Südtiroler Sparkasse ein Treffen mit Vertretern des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz statt: Dieser präsentierte die Ergebnisse einer soliden und langjährigen Zusammenarbeit mit der Stiftung, die durch ihre finanzielle Unterstützung eine Reihe konkreter Projekte zum Schutz von Natur und Umwelt in Südtirol ermöglicht hat.
v.li. Walter Zambaldi, Vizepräsident Stiftung Südtiroler Sparkasse, Viola Ducati, Mitarbeiterin Dachverband für Natur- und Umweltschutz für EU-Projekte, Elisabeth Ladinser, Vorsitzende Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Hanspeter Staffler, Geschäftsführer Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Stefan Pan, Präsident Stiftung Südtiroler Sparkasse - Foto: Stiftung Südtiroler Sparkasse
Anwesend waren der Präsident der Stiftung Stefan Pan, der Vizepräsident Walter Zambaldi, der Direktor Andreas Überbacher, die Vorsitzende des Dachverbands Elisabeth Ladinser und Geschäftsführer Hanspeter Staffler. Zu den geförderten Projekten zählt zunächst „Blumenwiesen“, ein Projekt zur Förderung der Biodiversität durch die Anlage neuer Wiesen mit heimischen Blühpflanzen. Artenreiche Blumenwiesen sind ein wertvolles Element der Südtiroler Kulturlandschaft, ökologisch bedeutsam für die lokale Tier- und Pflanzenwelt und von großer landschaftlicher Schönheit. Einheimische Blumenwiesen sind zunehmend durch Verbauung und intensive Landwirtschaft bedroht.
Neu dazugekommen ist kürzlich ein Projekt zum Schutz der Wechselkröte, einer sehr seltenen und europaweit geschützten Amphibienart, deren Bestände in Südtirol stark gefährdet sind.
Ein weiteres Ergebnis ist die Einrichtung einer EU-Kompetenzstelle beim Dachverband mit dem Ziel, die europäische Projektarbeit und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auszubauen. Die Stelle ist bereits bei mehreren Förderprogrammen aktiv — von LIFE bis Interreg — und kann einen ersten konkreten Erfolg vorweisen: Seit einigen Monaten läuft das Projekt Interreg Italia-Österreich „NatUrA – Nature in Urban Areas“, bei dem der Dachverband als Lead Partner fungiert. „NatUrA“ setzt ökologische Maßnahmen in ländlichen Gemeinden in Südtirol um, Tirol und Kärnten um und bindet dabei die lokale Bevölkerung aktiv ein. In Südtirol sind die Gemeinden Jenesien, Kurtinig an der Weinstrasse, Marling und Niederdorf beteiligt.
„Für die Stiftung bedeutet die Förderung des Naturschutzes eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Projekte wie „Blumenwiesen“ zeigen, wie ein kontinuierliches Engagement über die Jahre hinweg greifbare Ergebnisse für die Natur und für die Gemeinschaft hervorbringen kann", erklärte Stefan Pan, Präsident der Stiftung. Und fügte hinzu: „Wir sind stolz darauf, den Dachverband auch auf seinem Weg zur europäischen Projektarbeit begleitet zu haben, wofür das Interreg-Projekt „NatUrA“ heute ein konkretes Beispiel ist."
Die Vorsitzende des Dachverbandes Elisabeth Ladinser hob ihrerseits den Wert der kontinuierlichen Unterstützung durch die Stiftung hervor: „Die Förderung der Stiftung Sparkasse hat es uns ermöglicht, nicht nur einzelne Projekte umzusetzen, sondern auch Kompetenzen und eine langfristige Vision aufzubauen. Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir einen Qualitätssprung machen und koordinieren heute als Lead Partner ein Interreg-Projekt, das drei verschiedene Länder einbindet", betonte sie abschließend.




