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Internationaler Tag der Artenvielfalt in Salurn
23. Mai 2025

Internationaler Tag der Artenvielfalt in Salurn

Seit 2001 wird der Tag der Artenvielfalt jährlich am 22. Mai international gefeiert. Aus diesem Anlass organisierte der Dachverband für Natur- und Umweltschutz eine Biodiversitätsveranstaltung in Salurn zusammen mit Jugend Cultura Unterland. 

Foto: Viola Ducati bei ihrem Vortrag
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Eigentlich waren die Feierlichkeiten in Salurn im neuen Garten der Begegnung geplant, doch aufgrund des Wetters musste die Feier nach drinnen verlegt werden. Ausweichmöglichkeit war sofort gefunden: der benachbarte Saal der Salurner Musical- und Tanzorganisation JoyEnJoy, sofort von dieser zu Verfügung gestellt. Kooperationspartner und eigentlicher Gastgeber der Biodiversitätsaktion war die im Bezirk Unterland sehr etablierte Jugendkultur-Organisation Jugend Cultura Unterland. Sie hat neben 3 Jugendtreffs in den Gemeinden Auer und Neumarkt seit 2025 auch das neue Garten-der-Begegnung-Projekt in Salurn inne. Ein perfekter Kooperationspartner also – und diese konstruktive Kooperation wird auch sicher nicht die letzte sein.

Für den Abend waren eine Reihe an Redebeiträgen geplant. Viola Ducati, Projektmitarbeiterin des Dachverbands, machte mit der Vorstellung des Blumenwiesen-Projekts den Anfang, mit dabei auch das neue Blumenwiesen-Handbuch, das interessiert durchgeblättert und von den zahlreichen Teilnehmer:innen gern mitgenommen wurde. Am Rande dieses Vortrags brachte sich spontan ein Team der Umweltwerkstatt Neustift ein, die das Projekt in die Schulen in ganz Südtirol tragen wollen und somit einen wertvollen Beitrag leisten werden. Passend zum Blumenwiesen-Projekt folgte ein Vortrag zu regionalem Saatgut von Elena Wilhelm, Forscherin des Versuchszentrum Laimburg. Abgerundet wurde die Vortragsreihe von Angelika Ruele, ebenso Forscherin an der Versuchszentrum Laimburg, die das von ihr mitverfasste Buch zu den mundartlichen Namen regionaler Pflanzen vorstellte: „Pfrouslschtaud und Tschuferniggele“. Ein Beitrag, der aufheiterte, aber auch zum Nachdenken über unseren Dialekt und über Sprache anregte.

Begeistert von den drei durch und durch interessanten Vorträgen waren die Gäste bereit für die kreative Abrundung des Abends: die Vorführung des Films „Treelude“. Die Idee für den Film stammte vom italienischen Ableger der Organisation Protect Our Winters. Der Kurzfilm begleitet den naturbegeisterten POW-Athleten Lukas Schäfer und den italienischen Tontechniker Costantino durch die Natur und stellt auf kreative Weise, das Spannungsverhältnis Mensch, Natur und Technik dar. Einführende Worte zum Film fand Linda Schwarz, Mitgründerin von POW Italien.

Den letzten Teil des Abends gestaltete Sibille Bazzanella, Mitarbeiterin von Jugend Cultura Unterland, Hauptverantwortliche des Projekts Garten der Begegnung, Gründerin von JoyEnJoy und Integrationsbeauftragte der Gemeinde Salurn. Sie stellte den Garten der Begegnung kurz vor, wetterfeste Besucher*innen hatten vorab schon kurz den Garten besichtigen können. 
Als Ausklang des Abends hatten alle Teilnehmende die Möglichkeit, sich mit den Referierenden auszutauschen, eine Kleinigkeit zu trinken und in bereitgestellten Materialien zu schmökern.

Die Idee für den Abend hatte Simon Ferrara, das neueste Gesicht in den Reihen des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz. Seit April ist Simon an Bord und hat die Aufgabe, die Jugendarbeit im Dachverband auszubauen. Dabei ist seine Aufgabe nicht nur, die zahlreichen Mitgliedervereine in Jugendfragen zu unterstützen, sondern im Umkehrschluss auch Jugendverbände in Natur- und Umweltschutz-Fragen beratend zur Seite zu stehen. Guter Dinge nach seinem ersten gelungenen Projekt, freut er sich schon auf die kommenden Herausforderungen!


Foto: DVN/Simon Ferrara

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15.06.2026

Mehr Natur in unseren Ortschaften: Das grenzüberschreitende Projekt NatUrA startet in Südtirol, Kärnten und Tirol

Am 11. und 12. Juni fand in Bozen, in den Räumlichkeiten der Stiftung Südtiroler Sparkasse, das Auftakttreffen des Interreg Italia-Österreich -Projekts NatUrA – Nature in Urban Areas statt. Das Projekt wird vom Dachverband für Natur- und Umweltschutz koordiniert und gemeinsam mit einem breiten grenzüberschreitenden Partnernetzwerk umgesetzt: Ökoinstitut Südtirol, Plattform Land und Bildungshaus Kloster Neustift in Südtirol, die Stadt Villach und der Verein Naturpark Dobratsch in Kärnten sowie die Universität Innsbruck in Tirol.

v. li. Matthias Zingerle (Gemeinde Bozen), Daniel Tröger (Ökoinstitut Südtirol), Peter Rier (Lia Collective), Kathrin Plunger (Versuchszentrum Laimburg), Eva Ladurner (Heimatpflegeverein Marling), Paolo Viskanic (R3GIS), Oriana Sturiale (Bildungshaus Kloster Neustift), Lukas Neuwirth (Bildungshaus Kloster Neustift), Peter Laner (Eurac Research), André Mallosek (Plattform Land), Günther Wisthaler (Gemeinde Niederdorf), Alexander Gogl (Universität Innsbruck), Carmen Dietinger (Stadt Villach), Viola Ducati (Dachverband für Natur- und Umweltschutz), Sonja Abrate (Ökoinstitut Südtirol), Birgit Pichorner (Verein Naturpark Dobratsch), Ines Schäfer (Verein Naturpark Dobratsch), Andreas Flora (Universität Innsbruck), Wolfgang Faller (Stadt Villach), Anna Höllerer (Fachhochschule Kärnten), Hanspeter Staffler (Dachverband für Natur- und Umweltschutz) - Foto: DVN