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DANKE
an alle aktiven UnterstützerInnen, an unsere Testimonials und an alle WählerInnen,
die durch ihre Stimmabgabe zu diesem Achtungserfolg beigetragen haben!

Sonntag, 25.10.2009 VOLKSABSTIMMUNG www.volksabstimmung2009.it
JA ZUM fLUGPLATZSTOPP
 

 

Beantwortet man die Frage Nr. 5 der Volksabstimmung mit JA,
so entscheidet man sich dafür,
dass in Zukunft keine öffentlichen Gelder mehr
in den Flugplatz Bozen fließen.


 
 

Über was wird abgestimmt?

Die Südtirolerinnen und Südtiroler entscheiden am 25.10.2009
in der 1. Südtiroler Volksabstimmung,
ob in Zukunft weiterhin jedes Jahr Millionenbeträge unserer Steuergelder
in den Provinzflugplatz Bozen fließen sollen.

 
 

Warum das JA? ... Steuergelder für Wenige sind unsozial

Ein kleiner Provinzflugplatz wie der in Bozen wird nie rentabel verwaltet werden können und deshalb müssen jedes Jahr Steuergelder zur Verfügung gestellt werden, um die Defizite aus zu gleichen. Es gibt keinen einleuchtenden Grund, jede Flugbewegung in Bozen mit Steuergeldern zu unterstützen, weil jeder Fluggast sich sein Ticket selbst bezahlen soll. Kosten, die man verursacht, sollten vom Verursacher getragen werden.
Bisher wurden über 45 Millionen Euro in den unrentablen Flugplatz gepumpt und für das Jahr 2010 sind bereits weitere 3,1 Millionen Euro Verlustabdeckung zugesagt. Man rechnet damit, dass in Zukunft jedes Jahr ein Fehlbetrag von 2 bis 3 Millionen Euro ausgeglichen werden muss.
Zusätzlich zu diesen Subventionen ist die öffentliche Hand noch an der einzigen in Bozen arbeitenden Fluggesellschaft Air Alps beteiligt, die bisher nur Verluste einfuhr und vor kurzem in einem Ausgleichsverfahren das eingezahlte Kapital auf Null stellte und uns Steuerzahlern damit weitere 4 Millionen Euro kostete.
Zusammenfassend kann vereinfachend gesagt werden, dass wir Steuerzahler bisher jede Flugbewegung - von Südtirolern oder Gästen - mit 150 Euro bezuschusst haben. Das heißt, dass jeder Fluggast, der nach Rom hin und zurück geflogen ist, ein Geschenk von 300 Euro bekommen hat, von dem weder er noch wir etwas wissen. Die soziale Verträglichkeit der Bezuschussung wird schwer nachweisbar sein, weil die wenigen privilegierten Fluggäste alle ihr Ticket selbst zahlen können und sonst auf die Eisenbahn umsteigen können.

 
 

Warum das JA? ... Der Provinzflugplatz Bozen ist eine Umweltsünde

Als Umweltverband liegen uns natürlich die durch das Fliegen verursachten Umweltprobleme besonders am Herzen. Wir unterscheiden sehr genau zwischen Lang- und Kurzstreckenflügen. Fliegen ist generell äußerst Umwelt-schädlich und Kurzstrecken von Bozen aus sind vermeidbar. Unsere Forderung, das die Umwelt am meisten belastende Verkehrsmittel nicht noch zu fördern, muss einleuchten.
Der Flugverkehr gehört zu den globalen Klimakillern, weil beim Fliegen viel Treibhausgas produziert und zusätzlich durch die Abgase in großer Höhe die Ozonschicht massiv zerstört wird. Der Klimawandel wird durch den Flugverkehr stark mitverursacht.
Der Energieverbrauch beim Fliegen ist im Verhältnis zu anderen Verkehrsmitteln hoch und muss bei der zu erwartenden Energieknappheit möglichst vermieden werden.
Fluglärm und Abgase haben im Raum Bozen/Unterland/Überetsch ein Maß erreicht, das den Lebenswert dieses Raumes in Gefahr bringt. Die Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger müssen ernst genommen werden.
Das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention schränkt ganz klar den Flugverkehr in den Alpen ein, weil die Belastungen in engen Tälern ein zusätzliches Problem darstellt.

 
 

Warum das JA? ... Weil sich Vernunft durchsetzen soll

Die Globalisierung zwingt uns in sehr naher Zukunft zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Es muss uns gelingen, unser Leben mit sparsamen Energieeinsatz zu organisieren und der Verzicht auf unnötiges Kurzstrecken-Fliegen wird ein wichtiger Beitrag dazu sein. Es muss uns gelingen, die knapper werdenden Steuergelder gezielt für den öffentlichen Verkehr (Bus und Eisenbahn) zu verwenden, damit eine sozial verträgliche Mobilität garantiert werden kann. Wir müssen vernünftig sein, weil wir es uns nicht länger leisten können, jedes Jahr mehrere Millionen Euro für wenige Flughafennutzer zu verschleudern.

 
 

Wer weise voraus schaut, gut wirtschaftet und an die Umwelt denkt,
kann nur mit JA auf die Frage Nr. 5 bei der Volksabstimmung 2009 antworten.

 
Downloads
Gesetz zum Referendum Flugplatz (dt/pdf)
Flugblatt FlugplatzBZ (dt/pdf)
Banner für eigene Internetseite
BANNER JA zum FlugplatzSTOPP
Information
www.noaereibz.it
Online-Wahllokal des Südtiroler Jugendringes
www.wahllokal.it
Weitere Information
Pressemitteilungen des Dachverbandes
Werdegang der Unterschriftensammlung 2007
Information zum "Besseren Gesetz zur Direkten Demokratie"
www.volksabstimmungdirektedemokratie.it