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Kaltern - Hallenbad-Standort

Hallenbad-Standort ist ökologisch bedenklich - Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz spricht sich für die Sanierung des bestehenden Lidos, aber gegen die Errichtung des Bezirkshallenbades am Kalterer See aus. Diese Großstruktur könnte die besonders geschützten Lebensräume und Tierarten am See gefährden sowie einen massiven Anstieg des Individualverkehrs im Bereich Überetsch bewirken. Der Dachverband lädt die Kalterer Bevölkerung deshalb ein, am Sonntag mit "Nein" zu stimmen.
Die Landesregierung hat das Biotop Kalterer See aufgrund seiner besonderen Bedeutung als Natura-2000-Gebiet im Sinne der europäischen Flora-Fauna-Habitat- und Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen. Darin wird der Kalterer See als das größte Feuchtgebiet Südtirols mit Schilfbeständen und Feuchtwiesen, sowie als wichtiger Rastplatz für Zugvögel und als Brutplatz für Sumpfvögel beschrieben.


Landesverkehrsplan - Baumaßnahmen nicht vergessen

Weg vom Straßenbau hin zur Mobilitätssteuerung - Falls es sich dabei nicht um eine bloße Absichtserklärung handelt, begrüßen der Dachverband für Natur- und Umweltschutz und der Alpenverein Südtirol die prinzipielle Ausrichtung des Landesverkehrsplans. Die Landesregierung muss deshalb ihre Infrastrukturpolitik überdenken und an die Umsetzung der Steuerungsmaßnahmen mit derselben Energie gehen, wie in den letzten Jahren der Straßenausbau betrieben wurde. Außerdem müssen die Baumaßnahmen verbindlich in den Plan eingefügt werden.

Der Plan ruft dazu auf, von der bisherigen Verkehrspolitik, die praktisch ausschließlich auf den Straßenausbau gesetzt hat, zu einer umfassende Strategie der Mobilitätssteuerung überzugehen, mit dem Ziel das Verkehrswachstum zu bremsen und umweltverträgliche Bewegungsformen zu fördern.


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Veranstaltung am 20.09.2002/Löst der Brennerbasistunnel das Verkehrsproblem? - Der Brennerbasistunnel scheint die ultimative Lösung zu sein, wenn es um die Verkehrsbelastung auf der Brennerachse geht. Deshalb ist es an der Zeit, diesen Zauberschlüssel einmal auf seine Alltagstauglichkeit zu hinterfragen. Inwieweit ist der Brennerbasistunnel in ein gesamteuropäisches Konzept eingebunden? Was wird gegen den von Experten prognostizierten Verkehrskollaps – der einige Jahre vor Vollendung des Tunnels eintreten soll - getan? Wie viele Züge werden durch den Basistunnel fahren?

Am Freitag, 20. September um 15.00 Uhr wird sich im Rathaus der Gemeinde Bozen eine Diskussionsrunde mit diesen und anderen Fragen auseinander setzen.


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Pustertal/Mit der Brechstange gegen die Natur - Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung vom 26. August ein zweites Mal die Skipiste „Raut“ samt Beschneiungsanlage im Skigebiet Helm genehmigt. Das Verwaltungsgericht Bozen hat nämlich den ersten Beschluss und die diesbezüglichen Baukonzessionen von Sexten und Innichen auf Initiative des Dachverbandes und des WWF annulliert. Der Skipistenbau zum Schaden der Natur und Landschaft wird von der Landesregierung nach wie vor kräftig unterstützt.


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2002/GEO-Tag der Artenvielfalt - Der 8. Juni ist heuer wieder ein besonderer Tag für Insektenforscher, Schmetterlingsexperten, Botaniker und Naturfreunde jeden Alters. Zum 3. Mal wird in Südtirol der „GEO-Tag der Artenvielfalt“ veranstaltet, dieses Mal im Naturpark Trudner Horn.
Der Tag der Artenvielfalt ist vom deutschen Magazin GEO ins Leben gerufen worden, mit dem Ziel, eine Bestandsaufnahme der Artenvielfalt in Deutschland zu machen.
Südtirol beteiligt sich heuer bereits zum 3. Mal an der Initiative. Das Landesamt für Naturparke, das Südtiroler Naturmuseum, das Biologische Landeslabor, das Amt für Jagd und Fischerei, der AVS und der CAI, das deutsche sowie das italienische Pädagogische Institut, der Dachverband für Natur- und Umweltschutz, die Vereinigung der Südtiroler Biologen, die Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde, der Mykologieverein “Bresadola” sowie der Führungsausschuss des Naturparks Trudner Horn sind die Träger der heurigen Auflage; das Motto lautet „Gemeinsam die Natur entdecken“.


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Offener Brief an Südtiroler Landesregierung/Südtiroler Landtag - Das Finanzgesetz 2002 soll den Weg für den Bergzoo in Platzers/Tisens ebnen. Der Landesverband für Heimatpflege, der Alpenverein Südtirol, der Dachverband für Natur- und Umweltschutz und die unterzeichnenden Gemeinderäte der Gemeinde Tisens bestätigen ihre ablehnende Haltung zum Bergzoo am Gallberg, ein Projekt das weder dem Sinn des „Jahres der Berge“ entspricht, noch der Naturlandschaft in Platzers zuträglich ist.


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