< Frizzi Au


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Retten wir die Frizzi Au | Salviamo l'Ischia Frizzi (wmv, 70 MB)

Dauer: 20 Minuten
deutsch/italienisch
Regie und Schnitt: Mauro Podini
Kamera: Martin Rattini
Produktion: Helios, Brixen
Italien 2005

Frizzi Au - 1 Jahr Fahrsicherheitszentrum



Ein Jahr, nachdem das Motorsportzentrum (für die „Fachleute“ Fahrsicherheitszentrum) eingeweiht wurde, kann man aus der Sicht der vielen engagierten BürgerInnen und der 24 Vereine, die sich gegen dieses Projekt ausgesprochen haben, folgende Folgerungen ziehen.

Mit der Fertigstellung des Fahrsicherheitszentrums wurde ein sehr kostspieliges Projekt gegen den Willen vieler, wahrscheinlich der Mehrzahl der Südtiroler BürgerInnen, und auf Kosten der Steuerzahler erbaut. Was die Kosten betrifft, so stellte sich im Endeffekt klar heraus, dass die veranschlagten 15 Millionen Euro (für den Herrn Mobilitätslandesrat 10 Millionen + MwSt.) klar überschritten wurden, was von den Gegnern dieses Projektes von Anfang an klar vorausgesagt wurde. Diese hatten nämlich 20 Millionen Euro vorausgesagt, was ziemlich genau eintraf.

Des Weiteren dürfte den BürgerInnen, sobald sie sich auf den Fahrradweg in die Frizzi Au begeben, sofort klar erscheinen, wie protzig und enorm dieses Zentrum ist und dass das eigentliche Fahrsicherheitszentrum nur einen Teil darstellt, der Rest ist Motocross- und Gokart-Gelände.

Es schmerzt zutiefst, wenn man sehen muss, was für eine Chance vergeben wurde die Umgebung bei Pfatten aufzuwerten. Wie schön wäre es gewesen und wie wenig Geld hätte es gekostet, aus der Frizzi Au ein Naherholungszone und eine Naturoase zu machen. Wie viel attraktiver wäre es dann auch für Touristen den Fahrradweg zu benützen. Was für ein anderes Mikroklima hätte man erschaffen können.

Aber nein - dieses Zementmonster musste geschaffen werden, für den Nutzen von Wenigen und auf Grund der Unnachsichtigkeit einiger Politiker. Inzwischen schreibt das Fahrsicherheitszentrum schon die erwarteten rote Zahlen, welche auch keine Scheinaktionen (Schulprojekte, Verpflichtung aller autofahrenden Landesbediensteten einen Fahrsicherheitskurs zu besuchen usw.) verstecken können. Mittlerweile hat das heiße Eisen Frizzi Au auch im derzeitigen Machtkampf um den SVP-Obmannsposten seinen Einzug gefunden. Dies beweist nochmals, wie unbeliebt dieses Zentrum unter der Südtiroler Bevölkerung ist.

Alle Versprechen, die den Anwohnern gemacht wurden, wurden inzwischen schon gebrochen wie z.B., dass die Iveco keine Kriegsfahrzeuge in der Frizzi Au testen wird, dass keine Rennen stattfinden werden, sei es mit Autos oder Gokarts usw. Es ist beschämend zu sehen, wie die Öffentlichkeit getäuscht wurde und wird. Wann wird man endlich Projekte zum Nutzen Aller machen, der Menschen, der Umwelt, der Wirtschaft, und so für unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft schaffen?

Angesichts der Tatsache, dass es die Frizzi Au de facto nicht mehr gibt, verlangen wir als BürgerInnen Südtirols von der Landesregierung, dass sie zumindest die Ausgleichsmaßnahmen verwirklicht, unter denen auch eine Aufwertung und Unterschutzstellung einer Ausgleichzone nördlich des Fahrsicherheitszentrums in der UVP vorgesehen sind. Diese Ausgleichszone kann natürlich die Zerstörung der Frizzi Au nicht wieder gut machen, doch wurde sie vom UVP-Beirat ausgesucht, weil sie ein potenziell hochwertiges Biotop darstellen könnte. Dies vor allem auch auf Grund der Tatsache, dass sie direkt an das Biotop Fischer Spitz angrenzt.

Wir hoffen, dass unsere politischen Vertreter, zumindest in diesem Fall, politische Klugheit zeigen und beweisen, dass sie ihre Bürgerinnen, deren Vertreter sie sind, respektieren und die Entscheidungen der Gremien (z.B. des UVP-Beirates) einhalten. Sollten uns die verantwortlichen Politiker auch in diesem Fall kein Gehör geben, so wäre es angebracht sich ernsthaft zu fragen, ob sie die geeigneten Vertreter für uns alle sind.

Thomas Brachetti (Umweltgruppe Bozen) am 08.04.2009


14. Mai 2008: "Radfahrt zur Frizzi Au" / 14 maggio 2008: Biciclettata all'Ischia Frizzi







Am Mittwoch, 14.05.2008, ab 9 Uhr vom Waltherplatz aus fand eine "Radfahrt in die Frizzi Au/Biciclettata all'Ischia Frizzi" über den Radweg mit Zwischenstopp bei Radweg-Ausweichstelle vor dem/lungo la ciclabile con stop davanti al "Safety Park" statt. Um 11.00 Uhr dann Pressekonferenz/conferenza stampa.

Weitere Information unter Flugblatt Vorher-Nachher/Prima-Dopo (PDF)

13. Mai 2006: Radfahrt in die Frizzi Au / 13 maggio 2006: Biciclettata all'Ischia Frizzi



"Nein zum Thommydrom in der Frizzi Au!"


Viel hat sich noch nicht getan in der Frizzi Au, wenn man absieht ...


... von der überdimensionalen Motocross-Rampe ...


... und dem Clubhaus für die Motor-Sportler.

Arbeiten am "Thommydrom" schreiten voran

Viel hat sich noch nicht getan in der Frizzi Au. Nur das Motocross-Gebäude und das zentrale Hindernis der Motocross-Strecke wurden bisher errichtet. Das stellen rund 30 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Protestradfahrt in die Frizzi Au fest.

Die Frizzi Au liegt ruhig in der Nachmittagssonne. Am Rande des Riesenareals zwei gelangweilte Carabinieri in ihrem Wagen. Kurzer Small Talk, man kennt sich noch von der Au-Besetzung her. An der Baustelle der Vier-Millionen-Brücke vereinzelt Arbeiter. In der Frizzi Au selber nur ein paar Fundamente, ein paar Arbeiterhütten. Sonst scheint dort nicht viel geschehen zu sein im letzten halben Jahr. Dann weiter in den südlichen Zipfel. Ein Rohbau. Eine Art ins Gelände gestellter Brücke. Fahrzeuge der Baufirma. Arbeiter.

Der Fortschritt der Bauarbeiten zeigt, wo die Prioritäten liegen. Am gesamten Areal tote Hose, keine Spur von einem Fahrsicherheitszentrum. Nur das Motocross-Gebäude und das zentrale Hindernis der Motocross-Bahn sind bereits errichtet.Dort wird sogar am Samstagnachmittag gearbeitet.

Die Radfahrt war als kleine Protestaktion geplant; kaum Werbung dafür gemacht. Immerhin: bis in die Frizzi Au kommen doch an die 30 Personen zusammen. Die Euphorie des Spätherbst ist der Ernüchterung gewichen. Die Holzhammer-Methode, mit der Verkehrs-Landesrat Thomas Widmann und Landeshauptmann Alois Durnwalder das Projekt durchgedrückt haben, hat Wirkung gezeigt. Aber Euphorie hin oder her: Die Präsenz der Bürgerinnen und Bürger in der Frizzi Au richtet sich gegen das Vergessen. Vor allem Verkehrslandesrat Thomas Widmann soll immer wieder daran erinnert werden, dass ein Landesrat für und nicht gegen die Bevölkerung arbeiten sollte.

***

Unter dem Motto "Jetzt reicht's! Nein zur Naturzerstörung! Immer noch Nein zum Motorsportzentrum an der Etsch!" treffen wir uns am Samstag, 13. Mai, um 14 Uhr auf dem Waltherplatz in Bozen, um uns die aktuelle Situation in der Frizzi Au anzuschauen.

Sotto lo slogan "Adesso basta! No alla distruzione dell'ambiente! Ancora sempre No al circuito automobilistico Bolzano-Vadena!" ci troviamo il sabato, 13 maggio, alle ore 14 in Piazza Walther, per andare ad informarci sulla situazione attuale nell'Ischia Frizzi.

BÜRGERKOMITEE LEIFERS PFATTEN - HEIMATPFLEGEVERBAND ÜBERETSCH/UNTERLAND

Einladung zur Landesbürger(innen)versammlung
Für eine lebenswerte Heimat.
Nie wieder Frizzi Au!
Diskutieren über Großprojekte in Südtirol

Samstag, 18. Februar 2006 in Bozen um 16 Uhr

Kulturhaus Walther v. d. Vogelweide - Sparkassensaal

Die Frizzi Au ist ein Symbol. Ein Symbol für Naturzerstörung und großflächige Bodenversiegelung. Ein Symbol für die Missachtung der Sorgen und Ängste von Menschen. Ein Symbol für Geldverschwendung. Nach Jahren ungehört verklungener Einwände, nach drei Monaten scharfer Proteste auf der Straße laden wir nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, mit uns über die Zukunft unseres Landes zu diskutieren.

Programm

16 bis 17 Uhr - "Bewahrung der Schöpfung" mit Johann Oberhammer (Pfarrer in Taisten-Südtirol); "Alpenschutz und Bürgerbeteiligung" mit Andreas Weissen, Schweiz (CIPRA-Präsident 1995-2004); "Alpentransit" mit Fritz Gurgiser, Österreich (Transitforum Austria Tirol); "Retten wir die Kultur- und Naturlandschaft des Unterlandes" mit Peter Ortner (Heimatpflegeverband Südtirol)

17 bis 18 Uhr - Umweltbewegungen und Bürgerinitiativen stellen ihre spezifischen Problemfälle vor

18 bis 19 Uhr - Diskussion: Wie geht es weiter?

Moderation: Hans Karl Peterlini

Mit freundlicher Unterstützung der Initiative „Retten wir die Frizzi Au“

FRIZZI AU * THERMEN MERAN * KÜCHLBERGTUNNEL * STRAßENAUSBAU PUSTERTAL * STRAßENAUSBAU VINSCHGAU * BRENNERBASISTUNNEL * ERWEITERUNG FLUGHAFEN * VERBRENNUNGSOFEN BOZEN * KLÄRSCHLAMMVERBRENNUNGSANLAGE TRAMIN * USW.

26. Januar 2006: Sumpf-Boden für Motorsportzentrum ungeeignet - Bauarbeiten gestoppt

Die Frizzi Au wehrt sich. Bei Baubeginn stellte sich nämlich heraus, dass sie einen sumpfigen Boden aufweist, den zu stabilisieren allein ein Vermögen kosten würde. Dazu kommt, dass es sich beim Fahrtechnikzentrum um eine High-Tech-Anlage handelt, die bereits durch geringe Bodensenkungen lahmgelegt werden könnte.

"Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende." Unter diesem Motto hatte die Initiative "Retten wir die Frizzi Au" die Landesregierung aufgefordert, das Projekt zu verwerfen. Nun könnte sich für die Landesregierung eine Möglichkeit bieten, sich ohne Strafzahlungen an die Baufirma aus dem Schlamassel zu ziehen und das Motorsportzentrum endgültig zu versenken. Denn eines muss klar sein: Welches Unternehmen auch immer für die gravierende Fehlpanung verantwortlich ist, muss auch die Kosten für den Ausstieg zahlen.

Das Bürgerkomitee Leifers-Pfatten hat indessen auch darauf aufmerksam gemacht, dass ein mögliches weiteres Problem die von der Mendel kommenden Quellen seien, die sich ihren Weg unter den Mitterberg zur Etsch bahnen würden. Denn das könnte möglicherweise bedeuten, dass auch eine gut fixierte Unterschotterung des Motorsportzentrums von unten ausgeschwemmt werden könnte.

16. Dezember 2005: Minimale Änderungen beim Projekt „Motorsportzentrum Frizzi Au“

Vorweg: Wenn gewisse Politiker in den letzten Monaten gebetsmühlenartig behauptet haben, dass das Projekt stehe und keine Änderungen mehr möglich seien, so wurden sie heute eines besseren belehrt. Aber: Diese Verbesserungen sind leider sehr viel geringer ausgefallen, als es möglich gewesen wäre.

Dank des Einsatzes des Landtagsabgeordneten Andreas Pöder konnten die Abgeordneten überzeugt werden, wenigstens kleine Verbesserungen im Sinne der Anrainer anzubringen:

Das schwarz-weiß-karierte Starter-Häuschen bei der Go-Kart-Piste wird weggelassen, auch bei der Motocross-Strecke wird es kein Starterhäuschen geben. Es werden keine Kartenverkaufsschalter errichtet. Die Tribünen werden nicht gebaut. Erstmals wurde schriftlich fixiert, dass keine Rennen stattfinden werden.

Diese und einige weitere Punkte wurden vom Landtag gutgeheißen. Abgelehnt wurde leider ein Antrag von Pius Leitner, der forderte, dass die Bewohner der Zone Hirschen als Ausgleich für die zusätzlichen Belastungen durch das Motorsportzentrum endlich eine Lärmschutzwand gegen den Autobahnlärm bekommen sollten. Mit dem Hinweis, dass dies ohnehin bereits geplant sei, wurde der Antrag von der Mehrheit abgelehnt. Abgelehnt wurde von der Mehrheit auch ein Pöder-Antrag, demzufolge der Landtag sich gegen Panzertests in der Frizzi Au ausspreche.

Insgesamt hat der Landtag von seinem Recht, der Landesregierung eine klare Linie zur Reduzierung des Motorsportzentrums im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten (20 Prozent des Finanzierungsvolumens) vorzuschreiben, praktisch keinen Gebrauch gemacht. Besonders für die bei der Landtagsdebatte anwesenden Bewohner von Hirschen war es bitter zu sehen, dass auch jene Politiker, die in den Medien große Sprüche klopfen, beim Handaufheben sich keinen Deut um die Interessen der Bevölkerung scheren. (Einzig Rosa Thaler und Herbert Denicolò enthielten sich teilweise der Stimme.)

Die Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ freut sich mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Hirschen, dass diese zumindest kleine Verbesserungen erhalten werden. Da aber die Themen Naturzerstörung, Geldverschwendung und öffentliche Unterstützung von Kriegsgeräte-Produktion noch nicht ausdiskutiert sind, ist für FEBRUAR eine weitere PROTESTKUNDGEBUNG geplant. Eine solche hat es übrigens auch heute wieder vor dem Landtag gegeben, als Bürgerinnen und Bürger mit Transparenten und Trommeln ihren Unmut über die Schwäche des Landtages geäußert haben.

Beschluss:

Dies vorausgeschickt, folgt daraus:

1. Der Südtiroler Landtag beauftragt die Landesregierung unter anderem folgende Änderungen und Verbesserungen am Gesamtprojekt folgende Änderungen und Verbesserungen vorzunehmen und folgende Betriebsbedingungen festzulegen und einzuhalten:



Solidaritätskundgebung vor dem Landtag


16. Dezember 2005: Solidaritätskundgebung für die Anrainerinnen und Anrainer des Motorsportzentrums Frizzi Au

Im Südtiroler Landtag wird in dieser Woche im Rahmen das Haushaltsgesetzes auch ein Teil der Finanzierung des berühmt-berüchtigten Motorsport- und Fahrsicherheitszentrums in der Frizzi Au behandelt. Aus inoffiziellen Gesprächen wissen wir, dass es vielen Abgeordneten nicht gut dabei gehen wird. Immerhin werden sie Gelder für ein Projekt genehmigen, welches die bereits heute schwer belasteten Menschen in Hirschen noch stärker belasten wird – und das vor allem, damit ein paar Leute ihrem Motorsport nachgehen können.

Um diesen Abgeordneten den Rücken zu stärken und vor allem aus Solidarität mit den Menschen in Hirschen veranstaltet die Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ am Freitag von 12.45 bis 13.15 am Landhausplatz eine kleine Solidaritäskundgebung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Zugleich möchte die Initiative auch zur angekündigten Obstruktion im Landtag Stellung nehmen: Es ist an sich Aufgabe des Hohen Hauses, für die Menschen in diesem Lande zu arbeiten. Wenn aber im Hohen Haus Entscheidungen anstehen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit von Bürgerinnen und Bürgern bedrohen, so wird eine Behinderung des Arbeitens durch Obstruktion zu einer Notwehr-Maßnahme. Deshalb stellt sich die Initiatve „Frizzi Au“ in dieser speziellen Konstellation hinter jene Abgeordneten, die zum Mittel der Obstruktion greifen und so versuchen, Schaden von Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden.

Aus inoffiziellen Quellen wurde bekannt, dass manche Abgeordnete einen realistischen Minimalkonsens anstreben. Dieser würde die Landesregierung zwingen, gemeinsam mit den betroffenen Anrainern sofort am Projekt Einschränkungen und Verbesserungen vorzunehmen, und zwar im Ausmaß von 20 Prozent der Gesamtkosten. Denn in diesem Rahmen sind bis zu einem gewissen Grad Verschiebungen möglich, ohne dass deshalb das gesamte Projekt zurückgewiesen werden muss (Art. 37/LG 6/17.06.1998 bzw. Art. 2. „Besondere Vergabebedingungen für öffentliche Bauarbeiten“).

Die Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ appelliert an die Abgeordneten zum Südtiroler Landtag, eine weise Entscheidung zu treffen!

9. Dezember 2005: Falschmeldung des Landespresseamtes zu den Panzern in der Frizzi Au

In der Aussendung des Landespresseamtes vom 7. Dezember verteidigt Landesrat Werner Frick seinen Kollegen Widmann:

Die Teststrecke würde nicht auf dem Areal des Fahrsicherheitszentrums errichtet, das als Zone für öffentliche Einrichtungen ausgewiesen ist, sondern daran angrenzend. „Die unterschiedlichen urbanistischen Widmungen der beiden Flächen bestätigt auch die Aussage von Landesrat Widmann, wonach Iveco die Fahrzeuge nicht auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums testen werde,“ so Frick.

Der Haken an der Sache: Widmann hat das so nie gesagt, sondern ausdrücklich in Zusammenhang mit dem IVECO-Areal – und zwar vor hunderten Bürgerinnen und Bürgern. (Es waren weder Landesrat Frick noch das Landespresseamt bei den Bürgerversammlungen in Pfatten und in Leifers anwesend.)

Widmann wies bei den Bürgerversammlungen darauf hin, dass auf „seinem“ Areal keine Panzer getestet würden. Also wurde er von den Bürgerinnen und Bürger darauf hingewiesen, dass man nicht vom Motorsport- und Fahrtechnikzentrum spreche, sondern von der Frizzi Au, und dazu gehöre auch jenes Areal, das als Zone für industrielle Nutzung für die IVECO vorgesehen sei. Daraufhin sagte Landesrat Widmann vor hunderten Zeugen, dass auch auf dem IVECO-Areal in der Frizzi Au keine Panzer getestet würden. Er verfüge über ein Schriftstück („Schrieb“), aus dem eindeutig hervorgehe, dass die Firma IVECO nicht plane, in der Frizzi Au Panzer zu testen. Dann griff er noch jene Personen massiv an, die immer wieder behaupten würden, dass in der Frizzi Au auch Panzer getestet würden: „Das stimmt einfach nicht,“ sagte Widmann wörtlich.

Es muss also mit Nachdruck festgestellt werden:

  • Verkehrslandesrat Widmann sagt den Bürgerinnen und Bürgern, dass die IVECO auf dem dafür vorgesehenen Areal in der Frizzi Au keine Panzer testen würde. Er könne das schriftlich belegen.
  • Wirtschaftlandesrat Frick teilt mit, dass die IVECO auf besagtem Areal sehr wohl Panzer testen würde.
  • Das Landespresseamt wird höflich ersucht, das Chaos zu entwirren, einmal ordentlich zu recherchieren und dann der Bevölkerung mitzuteilen, wem von den beiden Landesräten nun bald eine lange Nase wachsen wird!

    25.11.2005: Generalstreik: Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ zeigt sich solidarisch






    Nein zur Geldverschwendung - Nein zum Motorsportzentrum "Frizzi Au"
    No agli sprechi dei nostri soldi - No al centro per sport a motore "Frizzi Au"

    Anlässlich des heutigen Generalstreiks erklärt sich die Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ solidarisch mit den Streikenden. Es darf nicht sein, dass ein und derselbe Landesrat auf der einen Seite mit großem Eifer Millionen für einen Luxus-Spielplatz ausgibt, auf der anderen Seite aber die ihm anvertrauten öffentlich Bediensteten durch seinen mangelnden Eifer zwingt, den Gürtel enger zu schnallen.

    Als Zeichen der Solidarität war die Initiative „Frizzi Au“ bei der heutigen Großdemonstration auf dem Landhausplatz mit einem eigenen Transparent dabei („Nein zur Geldverschwendung – Nein zum Motorsportzentrum „Frizzi Au“ / No agli sprechi dei nostri soldi – No al centro per sport a motore „Frizzi Au“).

    Der für Personal und Verkehr zuständige Landesrat Widmann wird aufgefordert, endlich Dialogbereitschaft zu zeigen. Was die potentiellen Anrainer seines Motorsportzentrums in der Frizzi Au betrifft, so wird die Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ dafür sorgen, dass Widmann sich mit ihnen auf Augenhöhe an einen Tisch setzt. Denn diese Menschen sind bereits heute schweren gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind. Sie sind verzweifelt, einige von ihnen haben bereits psychosomatische Beschwerden, weil sie mit der Kompromisslosigkeit und Härte des Landesrates nicht umgehen können.

    Herr Landesrat, es wäre gut für alle Beteiligten, wenn Sie endlich Vernunft annehmen und gemeinsam mit den Betroffenen nach einvernehmlichen Lösungen suchen würden. Seien Sie sich sicher: Unsere Proteste werden Sie so lange verfolgen, bis Sie auf die Sorgen und Ängste der Menschen in Hirschen eingegangen sind.

    14.11.2005: Frizzi-Au-Protestaktion vor dem Landhaus I



    Download „Frizzi Au. Komödie in einem Akt“ (pdf, doc)




    Die Frizzi Au wird den Landesrat so lange verfolgen, bis er Kompromissbereitschaft zeigt


    So könnte ein Szenenfoto der Generalprobe aussehen (zum Vergrößern anklicken!)

    Nach der Aktion im Landtag am vergangenen Samstag ging es heute mit einer neuen Aktion weiter, und zwar vor dem Landhaus I, in dem die Landesregierung tagt. Frizzi-Au-Aktivisten verteilten an die Presseverteter, die zur allwöchentlichen Pressekonferenz des Landeshauptmannes kamen, ein Papier „Frizzi Au. Komödie in einem Akt“. Dieses kurze Stück handelt von einer Pressekonferenz, in der ein Landesrat der versammelten Presse ein für alle mal sein Fahrsicherheitszentrum schmackhaft machen möchte:

    Landesrat. Sie wissen ganz genau, dass 97,3 Prozent aller Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass 100 Prozent quasi alle sind. Jene, die jetzt mein Fahrsicherheitszentrum verhindern wollen, sind schuld am Tod von 96,8 Prozent aller ... naja, ist ja egal. Wissenschaftliche Studien aus Skandinavien haben ergeben, dass dort viel weniger Unfälle passieren als bei uns. Die haben dort Vision Zero. Das werde ich auch machen.

    Presse. Herr Landesrat, Vision Zero, also Vision Null Verkehrstote, ist ein umfassendes Konzept, das unsere Mobilität radikal in Frage stellt: Da wird ganz langsam gefahren, scharf kontrolliert, nicht gesoffen, es gibt Mittelplanken auf gefährlichen Straßenabschnitten, es wird mehr mit Bus und Bahn und weniger mit dem Auto ge...

    Landesrat. Das sagen Sie! Meine Vision Zero heißt: Null Toleranz mit Tachinierern und Protestierern. Der Verkehrsexperte bin ich, und ich sage Ihnen: Jeder darf mit dem Auto fahren, so schnell er will, er muss nur gut genug trainiert sein, um kritische Situationen zu meistern. Und genau das lernt er in meinem Fahrsicherheitszentrum. Boah, langsam fahren ...

    Interessierte können das vollständige Stück unter http://www.umwelt.bz.it/frizzi nachlesen.

    In Hirschen wird die Lage inzwischen dramatisch. Die Menschen sind dort nicht nur seit Jahren verzweifelt wegen der enormen Lärm- und Abgasbelastung, sie beginnen jetzt auch vereinzelt psychosomatische Beschwerden zu bekommen, weil sie es einfach nicht verarbeiten können, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Landesrat Widmann sich über ihre Ängste hinwegsetzt.

    11.11.2005: Frizzi Au: Demonstration vor dem Landtag




    Die Protestbewegung gegen das Motorsportzentrum in der Frizzi Au wird immer mehr zum sichtbaren schlechten Gewissen der Landesregierung und des Landtages


    So kann es gehen, wenn ein Landesrat absolut nicht bereit ist, auf die Sorgen und Ängste der feinstaubgeplagten Unterlandler einzugehen ...


    Tapfer, aber sichtlich ohne Begeisterung, nimmt Landesrat Cigolla ein Spielzeugauto in Empfang

    Nachdem die Initiative „Retten wir die Frizzi Au“ am Donnerstag das Beobachtungslager in der Frizzi Au wegen Eröffnung der Baustelle abgebaut hat, gingen heute Freitag die Proteste in Bozen weiter.

    Mit Transparenten („Feinstaubfrizzi Widmann“), Trommeln, Rasseln und Atemschutzmasken protestierten rund dreißig Personen in einer spontan einberufenen Demonstration vor dem Landtag erneut gegen das Motorsportzentrum in der Frizzi Au. Anschließend wurde im Voyer des Landtages jenen Abgeordneten ein kleines Speilzeugauto überreicht, die sich gestern im Landtag für die beiden Rennbahnen ausgesprochen hatten.

    Indessen kommen aus allen Landesteilen Solidaritätsbekundungen und die Aufmunterungen, in den Protesten nicht nachzulassen. Wird der Kampf zur Rettung der Frizzi Au womöglich zum Auslöser einer landesweiten Protestbewegung gegen eine Umweltpolitik, die mehr von der Bauwirtschaft als von nachhaltigem Denken geprägt wird?

    10.11.2005: Frizzi Au: Baustelle gestern eröffnet




    Die Beobachter stoppten für knapp eine Stunde die Absperrung der Frizzi Au


    Um Klarheit zu schaffen, ließ die Baufirma eine Betreten-Verboten-Tafel anbringen. Daraufhin verließen die Beobachter die Baustelle, da sie nur legale Aktionen machen


    Baustellentafel

    Gestern, Mittwoch, begannen um 14 Uhr zwei Arbeiter, das Areal des geplanten Motorsportzentrums mit einem drei Meter hohen orangen Baustellenzaun abzusperren. Die Bürgerinnen und Bürger im Beobachtungslager „Frizzi Au“ begaben sich an die Stelle, wo der Zaun errichtet werden sollte, um dort über Sinn und Unsinn des geplanten Motorsportzentrums zu diskutieren. Die Bauarbeiter mussten ihre Arbeit abbrechen.

    Nach knapp einer Stunde trafen der Baustellenleiter der Seeste AG und der verantwortliche Techniker der STA AG ein, um mit den Umweltschützern die Situation zu besprechen. Die Umweltsschützer wiesen darauf hin, dass die Frizzi Au nach wie vor nicht als Baustelle anzusehen sei, da weder eine Baustellentafel noch Warnschilder zu sehen seien und sie deshalb nach wie vor das Recht hätten, auf einem öffentlichen Grund zu stehen und zu diskutieren. Sie würden sich aber strikt an die Gesetze halten.

    Also ließ der Baustellenleiter an den wenigen Metern Baustellenzaun ein Betreten-verboten-Schild anbringen und wies die Bürgerinnen und Bürger auf eine kurz zuvor abseits von Baustelle angebrachte Baustellentafel hin. Daraufhin erklärten die Umweltschützer, dass sie die die Baustelle verlassen würden.

    Das Beobachtungslager „Frizzi Au“ wurde aber nicht abgebrochen, da es außerhalb der Baustelle liegt, und zwar auf jener Fläche, auf der die Mülldeponie erweitert werden soll.

    Heute um 13 Uhr werden die Koordinatoren von „Retten wir die Frizzi“ in das Beobachtungslager kommen, um dort gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an Ort und Stelle das weitere Vorgehen zu besprechen.

    08.11.2005: Die Ereignisse überschlagen sich




    Verzweifel und empört: die betroffenen Anrainer Verena Frasnelli, Walter Demattio, Franziska Pedrotti und Christine Egger


    Wie Streichhölzer werden selbst dichte Sträucher geknickt


    Nichts geht mehr ...


    Auch beim Bagger wurde diskutiert

    Engagierte Bürgerinnen und Bürger stellen sich vor die Mulchmaschine, um über die Zukunft der Frizzi Au zu diskutieren. Die Seeste AG stellt die Arbeiten ein. Soweit das Ergebnis eines Tages in der Frizzi Au, an dem sich die Ereignisse zu überschlagen schienen.

    Als um sieben Uhr ein Bauer im Auftrag der Seeste Bau AG begann, die Vegetation in der Frizzi Au niederzumähen, schlug das Beobachtungslager Alarm. Als die Umweltschützer bei einer kurzfristig um elf Uhr einberufenen Pressekonferenz ihre Diskussionen vor dem Traktor fortsetzen wollten, war dieser plötzlich verschwunden, ebenso wie der kleine rote Bagger der Baufirma. Nichtsdestoweniger konnte sich die versammelte Presse von den in kurzer Zeit angerichteten Schäden überzeugen und auch davon, dass das Alarmsystem des Beobachtungslagers inzwischen perfekt funktioniert. Immerhin hatten sich innerhalb zwei Stunden trotz Werkttag drei Dutzend Leute eingefunden, um den Naturfrevel durch ihre physische Präsenz zu unterbinden. Bei der Pressekonferenz kamen heute vor allem die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer zu Wort, denn es geht nun vor allem um ihre Lebensqualität, um ihre Gesundheit.

    Kaum war die Presse weg, tauchte der Traktor wieder auf und setzte die Mäharbeiten fort. Er kam aber nicht weit, da die Bürgerinnen und Bürger ihre Diskussionen zufällig dort fortsetzten, wo der Traktor fahren wollte. Ein Weiterarbeiten war nicht möglich, der mit dem Mulchen beauftragte junge Leiferer Bauer rief den Baustellenleiter der Seeste AG. Auch dieser stellte fest, dass wegen der zufällig vor dem Traktor diskutierenden Leute nicht weitergearbeitet werden konnte. Also rief der den zuständigen Techniker der STA AG, die die Arbeiten für das Land koordiniert. Auch der STA-Vertreter stellte fest, dass ein Arbeiten nicht möglich sei und er wies die Seeste an, die Arbeiten ruhen zu lassen, bis er vom Land Anweisungen erhalten habe, wie weiter vorzugehen sei.

    Traktor und Bagger sowie die Bauarbeiter sind im Moment abgezogen, das Beobachtungslager hat wieder seine Tätigkeit aufgenommen.

    Hervorgehoben werden soll der korrekte und freundliche Umgang zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Bauer, Bauarbeitern, Seeste-Bauleiter und STA-Techniker sowie den Carabinieri. Denn ein Problem haben nicht die einzelnen Akteure in der Frizzi Au untereinander, das Problem ist die Arroganz des zuständigen Landesrates Widmann sowie die brutale Härte von Landeshauptmann Durnwalder, den die Gesundheit der Menschen in Hirschen nicht interessiert.

    05.-07.11.2005 Solidaritätstreffen und Beobachtungs-Camp | Incontro di solidarietà




    Trotz Regens fanden sich am Samstag über hundert Personen zu einer weiteren Protestkundgebung in der Frizzi Au ein


    Für die Rettung der Frizzi Au nachts im Regen


    Tiefe Pfützen am Sonntag


    Männerspielplatz


    Gäste am Sonntag: Stephan Lausch (Direkte Demokratie), Elisabeth Landinser (Umweltgruppe Eppan), Peter Gasser (Umweltgruppe Vischgau)


    Hungrige Beobachter(innen)


    Alarm am Montag Morgen: Bagger in der Frizzi Au! Der Bagger war da, aber noch nicht von jenen Firmen, die das Motorsportzentrum bauen sollen ...

    Wieder Protestwochenende – heute morgen erster Alarm

    Bozen, 7. November. Trotz extrem schlechten Wetters ging es auch an diesem Wochenende in der Frizzi Au heiß her. Am Samstag fand ab 14 Uhr eine Protestkundgebung mit über 100 Teilnehmern statt. ein Dutzend Personen – viele von ihnen spontan – sprachen vor den versammelten Bürgerinnen und Bürgern. Christine Egger, Franziska Pedrotti und Ezio Comperini als direkt Betroffene schwankten zwischen Zorn und Verzweiflung, der Landesumweltreferent des Schützenbundes, Michael Vaja, warf Landesrat Widmann unerträgliche Arroganz vor („Ich sage ausdrücklich nicht Herr Widmann, denn den Herrn hat er sich nicht verdient; ich sage: dieser Widmann ...“), und der junge Biologe Thomas Brachetti fragte kritisch, ob Südtirol deshalb mit vielen Entbehrungen um die Autonomie gerungen habe, damit nun selbstherrliche Landespolitiker die Bürgerinnen und Bürger wie Untertanen behandeln können.

    Nach Ende der offiziellen Veranstaltung blieben wieder mehrere Personen trotz strömenden Regens im Beobachtungs-Camp, um dort zu diskutieren, zu beobachten und auch wieder zu übernachten. Mit Essen und Trinken versorgt wurden die Beobachter von den Einwohnerinnen der Zone Hirschen. Im Laufe des Sonntags kamen Besucher aus allen Landesteilen in das Beobachtungs-Lager.

    Heute, Montag, gab es einen Alarm, der sich nachträglich glücklicherweise als nur teilweise berechtigt herausstellte: Die in der Frizzi Au verbliebenen Beobachter wurden zeitgleich mit einem Bagger, einem Baustellen-LKW und zwei Carabinieri-Streifen (eine in zivil) konfrontiert. Sie gaben sofort Alarm, da alles auf einen Baubeginn hinwies. Über das Schneeball-System wurden Umwelt-Aktivisten und die Presse informiert. An Ort und Stelle ergab sich, dass es sich, allerdings auf dem Areal der Frizzi Au, um Erdbewegungsarbeiten handelte, die nicht direkt mit dem geplanten Motorsport- und Fahrtechnikzentrum in Verbindung stehen.

    Auch wenn Bagger und LKW noch nicht der eigentliche Anfang der Arbeiten waren, funktionierte das Alarmsystem der Umweltschützer über Telefon und E-Mail reibungslos, innerhalb kürzester Zeit fanden sich zahlreiche Personen mit der festen Absicht in der Frizzi Au ein, um dort die Diskussion zwischen den Baggern fortzusetzen.

    Indessen haben die 23 Vereine und Verbände (der ASM hat sich zurückgezogen) angekündigt, die Protestmaßnahmen auch nach einem eventuellen Baubeginn weiterzuführen.

    10.11.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano


    05.11.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano


    03.11.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano


    30.10.-01.11.2005: Beobachtungs-Camp in der Frizzi Au


    Film über das Beobachtungs-Camp in der Frizzi Au (4 Minuten, 4 MB, wmv)


    Das Beobachtungs-Camp am 31. Oktober nachmittags


    Abendstimmung in der Frizzi Au


    Beobachter nach einer durchfrorenen Nacht





    30.10.2005 Kundgebung Frizzi Au | Manifestazione Ischia Frizzi



    Es protestieren Groß und Klein ...


    Bei gebratenen Kastanien und Bio-Apfelsaft ließ es sich angeregt diskutieren


    Transparent der Schützen




    Trotz großer Kälte verharren besorgte Bürgerinnen und Bürger in einem Beobachtungs-Camp in der Frizzi Au (zum Vergrößern anklicken!)


    Beobachtungs-Lager in der Frizzi Au

    Am frühen Abend ist die bisher größte Protestkundgebung gegen das Motorsportzentrum in der Frizzi Au zu Ende gegangen. Im Anschluss daran haben rund 20 besorgte Bürgerinnen und Bürgern beschlossen, nicht nach Hause zu gehen, sondern in der Frizzi Au ein Beobachtungs-Camp aufzuschlagen und dort zu verweilen.

    Das Beobachtungs-Camp dient dazu, den Südtirolern aus erster Hand aus der Frizzi Au berichten zu können, es soll aber auch ein Ort der Diskussion sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Lager zu besuchen und an Ort und Stelle über die Sinnhaftigkeit des geplanten Motorsport- und Panzertestgeländes zu diskutieren. Wer möchte, kann sich dem Beobachtungslager anschließen oder auch einfach so vorbeischauen.

    Bei der Protestveranstaltung am Nachmittag waren über 250 Personen entweder mit dem Fahrrad von Bozen aus oder mit einem Shuttle-Bus in die Frizzi Au gekommen. Neben den inzwischen hinlänglich bekannten Argumenten gegen das Zentrum betonten die Anrainer der Zone Hirschen-Pfatten erneut ihr absolutes Nein zu diesem Projekt.

    Die Proteste weiten sich aus, die Rednerliste war heute länger denn je zuvor. Nach wie vor gilt der Appell an die Landesregierung: Stoppt dieses Wahnsinnsprojekt! Zahlt die eine Million Euro Pönale an die Baufirmen, denn: Besser ein Ende mit Schrecken (für die Landesregierung) als ein Schrecken ohne Ende (für die Bürger)!

    Anfahrtsmöglichkeit zum Beobachtungs-Camp: von Norden über den Radweg, vom Süden mit dem Auto über den Konsortialweg direkt nach der Pfattener Brücke rechts.

    25.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano


    22.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano




    Franziska Werth, Petra Kranebitter

    18.10.2005 Info-Stand Pfatten | Gazebo-info a Vadena




    Thomas Brachetti, Gertrud Oberrauch

    17.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano




    Arianna Lazzari, Roman Zanon, Gertrud Oberrauch

    15.10.2005: Protestkundgebung | Manifestazione di protesta




    Salviamo l'Ischia Frizzi! (Zum Vergrößern anklicken!)


    Wenn die Politik versagt, müssen die Bürger auf die Straße gehen: Zeitgleich mit dem Protestmarsch im Vinschgau gegen den übertriebenen Straßenausbau gingen in Bozen die Menschen wegen des geplanten Motorsportzentrums in Pfatten auf die Straße



    Jetzt reicht 's!

    Unter diesem Motto protestierten am Samstag, den 15. Oktober, am Kornplatz in Bozen rund 50 Bürgerinnen und Bürger erneut gegen das Motorsportzentrum in der Frizzi Au in Pfatten.

    Zu Wort meldeten sich neben verschiedenen Bürgerinnen und Bürgern auch Franziska Pedrotti (Anrainerin), Gertrud Oberrauch (VKE), Simonetta Stringari (Liliput-Netzwerk), Bernhard Resch (Verbraucherzentrale) sowie Luigi Gallo (PRC) und Riccardo dello Sbarba (Grüne).

    Hart angegriffen wurde Landesrat Thomas Widmann, der unter dem Deckmäntelchen der Verkehrssicherheit ein großspuriges Motorsportzentrum ("Thommydrom") in einer sensiblen Zone errichten möchte.

    Einige der von Landesrat Widmann in den letzten Tagen ausgeteilten Aussagen und Rundumschläge wurden mit Irritation aufgenommen:

    Je mehr Details vom Projekt "Motorsportzentrum" bekannt werden, desto größer werden auch die Bedenken der 24 Verbände und Vereine gegen das Zentrum. Aber: Noch sind die Bagger nicht aufgefahren. Noch hätte die Landesregierung jede Möglichkeit, das Wahnsinnsprojekt zu stoppen. Wenn sie wollte ...

    14.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano




    Werner Palla beim Unterschreiben gegen das Motorsportzentrum

    ***



    Anrainerin Franziska Pedrotti erzählt den Südtirol-Heute-Zusehern ihr Leben mit Autobahn, Zugstrecke, Flughafen und Mülldeponie

    13.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano




    Gertrud Oberrauch, Ivan Oberrauch

    10.10.2005 Filmclub Bozen




    Mauro Podini

    Retten wir die Frizzi Au | Salviamo l'Ischia Frizzi

    Dauer: 20 Minuten
    deutsch/italienisch
    Regie und Schnitt: Mauro Podini
    Kamera: Martin Rattini
    Produktion: Helios, Brixen
    Italien 2005

    Sie wird immer mehr zu einem Symbol: die Frizzi Au. Um sie entsteht ein umweltpolitischer Diskurs, der zweifellos in die Frage münden wird: Wie weit dürfen unsere Regierenden in ihren naturzerstörerischen Projekten gehen? und: Welche Widerstandsmechanismen wird die Zivilgesellschaft dagegen entwickeln?

    Der Filmemacher Mauro Podini ist dieser Frage in mehreren Interviews nachgegangen, die er am Rande der Demonstration am Bozner Kornplatz am 17. September geführt hat. Er hat mit Naturschützern ebenso gesprochen wie mit Pazifisten, mit Anrainern ebenso wie mit Passanten.

    Podinis Filmdokumentation ist ein gewichtiger Beitrag zum sich in Südtirol wieder stärker entwickelnden umweltpolitischen Diskurs. Als letzte "Gesprächspartnerin" kommt übrigens die Frizzi Au selbst zu Wort: in ruhigen, erhabenen Bildern, die keiner Worte bedürfen.

    Beginn: 11.30 Uhr
    Filmclub Bozen (Dr.-Streiter-Gasse 8)

    Anschließend Diskussionsmöglichkeit
    Kostenloser Eintritt

    7.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano




    Ein Bild mit Symbolcharakter vor dem Rathaus: Wird es Bozen gelingen, ein unpopuläres Großprojekt vor der eigenen Haustür abzuwenden?


    Diego Poggio, sh/asus


    Gertrud Oberrauch, VKE


    Thomas Brachetti, Biologe

    6.10. Info-Stand Leifers | Gazebo-info a Laives




    Info-Stand Leifers: Thomas Brachetti, Irene Simeoni

    1.10.2005 Info-Stand Bozen | Gazebo-info a Bolzano




    Am Info-Stand zum geplanten Motorsportzentrum in der Frizzi Au an der Talferbrücke in Bozen fanden sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ein, um sich zu informieren, aber auch um sich gegen das unsinnige Projekt auszusprechen.

    Tanti cittadini si sono informati presso il gazebo-info vicino al bar Theiner sul centro per sport a motore nell'Ischia Frizzi e spesso si sono espressi criticamente contro il progetto.

    26.09.2005: Protestkundgebung | Manifestazione di protesta



    Rund 50 Personen protestierten am Landhausplatz gegen das Motorsportzentrum
    Più di cinquanta persone manifestano davanti al palazzo provinciale


    Der Landeshauptmann hatte für die Anliegen der verzweifelten Anrainer kein offenes Ohr: Christina Egger Dalsass, Luis Durnwalder, Ezio Comperini, Thomas Frizzi
    Il presidente della giunta provinciale non ha voluto saperne delle problematiche che affliggono i residenti di Vadena: Christina Egger Dalsass, Luis Durnwalder, Ezio Comperini, Thomas Frizzi.

    Rund 50 Personen fanden sich am Montag, den 26. September um 13 Uhr am Landhausplatz in Bozen ein, um erneut gegen das geplante Motorsport- und Fahrsicherheitszentrum in der Frizzi Au zu zu protestieren. Im Anschluss an die Kundgebung, die zahlreiche Kontakte zu den Medien bot, traf sich eine Delegation mit dem Landeshauptmann zu einem halbstündigen Gespräch.

    In diesem zeigte sich der Landeshauptmann vollständig kompromisslos. Das Zentrum sei beschlossen, also werde es auch gebaut. Ezio Comperini und Christina Egger Dalsass, die beide in Hirschen-Pfatten leben, äußerten ihre Bedenken bezüglich der Lärmbelastung. Durnwalder wies diese Bedenken mit dem Argument zurück, dass die Geräusche der Anlage von der Autobahn übertönt würden. Sollte es dennoch zu laut werden, dann sollten die Bürger zu ihm kommen, dann würde er die Go-Kart-Rennbahn wieder schließen. Den Hinweis des Biologen Thomas Brachetti bezüglich des Potentials der Frizzi Au als Biotop und Naherholungszone schien der Landeshauptmann mehr als Scherz aufzufassen. Auf das Argument der Kosten ging der Landeshauptmann nicht ein, ebensowenig wie auf mögliche Alternativ-Szenarien.

    Nachdem der Landeshauptmann nun klar seine Position als voller Befürworter des Motorsport- und Fahrsicherheitszentrums dargelegt hat, wird es nun weiter an den 23 Vereinen und Verbänden liegen, auf die Unsinnigkeit des größenwahnsinnigen Projekts hinzuweisen.

    Jede einzelne Landesrätin, jeder einzelne Landesrat muss sich im klaren darüber sein, dass sie bzw. er persönlich geradestehen muss für das Motorsportzentrum an der Etsch. Die Mitglieder der Landesregierung werden hiermit aufgefordert, ihren eigenen Standpunkt zum Motorsportzentrum darzulegen, und zwar bezüglich Kosten, Naturzerstörung sowie Lärm- und Abgasbelästigung.

    Piú di cinquanta persone si sono radunate lunedì 26 di settembre alle ore 13 per un sit-in davanti al palazzo provinciale, per protestare un'altra volta contro il progetto di costruire un centro per sport a motore nell’Ischia Frizzi (Vadena-Bolzano). Dopo la manifestazione che ha dato la possibilità di informare i mezzi d’informazione presenti, una delegazione è salita nel palazzo comunale per parlare con il presidente Luis Durnwalder per circa mezz´ora.

    In questo colloquio il presidente non è sceso a nessun tipo di compromesso. Il centro è stato approvato e come tale sarà anche messo in opera, così Durnwalder. I residenti Ezio Comperini e Christina Egger Dalsass, di Cervo-frazione di Vadena, hanno parlato delle loro preoccupazioni riguardo all’inquinamento acustico. Il presidente Durnwalder ha respinto queste paure dichiarando che il rumore del centro sarà coperto dal rumore dell´autostrada (da anni i residenti chiedono delle protezioni a tale riguardo!). Inoltre ha affermato che se i rumori saranno lo stesso troppo alti possono ricorrere a lui. In seguito chiuderà l'impianto da Gokart. Le osservazioni fatte da Thomas Brachetti riguardo alla potenzialità ecologica del sito sono state considerate da Luis Durnwalder più come uno scherzo che come argomento (per un po’ di melma e qualche lumaca!). Per quanto riguarda il problema degli elevati costi, cosi come anche di possibili alternative al progetto il presidente non si è dichiarato in merito.

    Dopo che il presidente della giunta provinciale Luis Durnwalder si è dichiarato senza dubbi a favore del progetto per la costruzione di questo centro per sport a motore, dipenderà di nuovo dalle 23 associazioni del movimento di spiegare alla gente la pazzia di questo progetto megalomane.

    Ogni singolo assessore deve sapere che dovrà prendersi la propria responsabilità se si dovesse arrivare alla costruzione di questo centro. Ogni membro della giunta provinciale è qui invitato a dichiarare la propria opinione su questo progetto, sia per quanto riguarda i costi, che la distruzione dell'ambiente, come anche per quanto riguarda il problema del rumore e dell'inquinamento.

    24.09.2005: Wir radeln für die Frizzi Au! | In bici per un'Ischia Frizzi libera dal cemento!



    Mit dem Rad vom Waltherplatz in die Frizzi Au


    So kann es nicht weitergehen (zum Vergrößern Anklicken)


    Diskussion


    Die Biologen informieren


    Klaus Prokopp, Dachverband für Natur- und Umweltschutz


    Norbert Dejori, Vereinigung Südtiroler Biologen


    Thomas Brachetti, Biologe


    Walter Demattio, Bürgerkomitee Leifers-Pfatten




    Weit über 100 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 24. September an der Protest-Radfahrt von Bozen in die Frizzi Au teil. An Ort und Stelle konnten sich die Menschen vom gewaltigen Ausmaß des Areals überzeugen, auf dem Verkehrslandesrat Thomas Widmann ein Motorsportzentrum errichten möchte.

    Seit Jahren weisen Umweltschützer, Biologen und Anrainer immer wieder darauf hin, dass die Frizzi Au als Standort für ein Motorsport-und Fahrsicherheitszentrum äußerst ungünstig sei. Nun ist genug geredet, die Menschen gehen auf die Straße. Sie sind nicht mehr besorgt, sondern zornig. Wenn Landesrat Widmann sein Motorsportzentrum wirklich mit aller Gewalt durchdrücken will, so kann er sich auf einen erbitterten Widerstand gefasst machen.

    Più di 100 persone hanno partecipato il 24 settembre alla biciclettata di protesta da Bolzano fino all'Ischia Frizzi e hanno potuto farsi un'idea dell'enorme areale dove l'assessore Thomas Widmann vuole costruire un enorme, come insensato centro per sport a motore.

    Da anni ambientalisti, biologi e residenti hanno manifestato che l'Ischia Frizzi come luogo per un centro di questo tipo è inadatto. Adesso è arrivato il momento dove le parole non bastano più, la gente scende in strada, essi non sono più preoccupati ma arrabbiati. Se l'assessore Widmann vuole veramente con tutti i mezzi fare passare il suo centro per sport a motore, dovrà fare i conti con un'accanita protesta da parte dei cittadini.

    17.09.2005: Protestkundgebung | Manifestazione di protesta


    Zum Vergrößern Anklicken


    Über hundert Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Protestkundgebung teil

    Sie lebt bereits heute zwischen Autobahn und Zugstrecke, unter der Einflugschneise des Flughafens und neben eine Mülldeponie: Die Anrainerin Franziska Pedrotti schildert ihre bereits heute problematischen Lebensumstände dem betroffen lauschenden Publikum
     
    (Fotos: Dietl, Dachverband für Natur- und Umweltschutz)
    ***

    "So kann es nicht weitergehen!" Das war der Tenor der Bürgerinnen und Bürger bei der Protestkundgebung gegen das Motorsport- und Fahrsicherheitszentrum in der Frizzi Au, die am Samstag, 17. September in Bozen stattfand. 22 Vereine und Verbände hatten eingeladen.

    Es kann nicht sein, dass die Steuerzahler mit über 15 Millionen Euro ein Projekt finanzieren, das Non è possibile che il contribuente pubblico finanzi con più di 15 milioni di Euro un progetto, che:
    • außer einer Motorsportlobby niemand braucht (Fahrsicherheitszentren gibt es bereits in Innsbruck und Ala)
    • die Lebensqualität der Anrainer weiter verschlechtert (Enormer Lärm, zusätzliche Abgase, mehr Verkehr)
    • ein potentielles Feuchtbiotop zerstört
    • eine attraktives Naherholungs- und Naturerlebniszone direkt am Radweg vor den Toren Bozens für immer zubetoniert
    • durch die Bodenversiegelung die Hochwassergefahr im Unterland erhöht statt sie durch ein intelligentes Hochwasser-Management zu senken
    • nessuno necessità, tranne una ristretta lobby di appassionati di sport a motore (Centri di guida sicura esistono già ad Ala ed a Innsbruck),
    • diminuisce ulteriormente la qualità della vita dei residenti (rumore oltre i limiti consentiti, inquinamento, traffico)
    • va a distruggere una potenziale zona umida
    • va a cementificare per sempre una zona adiacente alla pista ciclabile, con alta attrattività di ricreazione e di potenzialità naturalistica, alle porte di Bolzano
    • in caso acqua alta aumenta con l'ermetizzazione del suolo il pericolo per la bassa atesina, invece che diminuire il rischio con una gestione intelligente
    Dass direkt neben dem Zentrum ein IVECO-Testgelände zum Erproben von Militär-LKWs und Radpanzern eingerichtet wird, welche in vielen Ländern gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt werden, sollte uns nachdenklich stimmen. Auch die unterzeichnenden Organisationen sind für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Sie sind wie Landesrat Widmann der Meinung, dass ein Fahrsicherheitstraining gerade bei jungen Menschen sinnvoll und unterstützenswert ist. Aber, liebe Landesrätinnen und Landesräte: Schickt die jungen Leute nach Innsbruck, nach Ala, zahlt ihnen die Fahrt, das Essen, den Kurs, und bitte verwendet die restlichen 14 Millionen für sinnvollere Projekte. Dove nello stesso progetto verrà costruito una pista per il collaudo per macchine militari, i quali verranno in seguito utilizzati in molti paesi contro la popolazione civile, questo dovrebbe farci riflettere. Anche le organizzazioni coinvolte sono per una maggiore sicurezza nel traffico automobilistico. Esse sono come l'assessore Widmann dell'opinione che un corso presso un centro di guida sicura, soprattutto per i neopatentati, possa essere utile. Però gentili assessori: Mandate i giovani ad Innsbruck, ad Ala, pagate a loro il viaggio, il corso ed il cibo, ma utilizzate i restanti 14 milioni di Euro per cose più utili.

    Resolution | Risoluzione


     

    Retten wir die Frizzi Au!

    • Nein zur Naturzerstörung!
    • Nein zum Motorsportzentrum an der Etsch!

    Die Etsch ist ein Kanal von Meran bis Salurn: Siedlungen, Me-Bo, Bahnlinie, Erdgasleitung, Obstkulturen, Gewerbezonen usw. zwängen den Fluss in ein enges Korsett. Letzte Chance für eine ökologische Aufwertung der Etsch: die Frizzi Au in Pfatten bei Bozen.

    40 Prozent unserer Tierarten sind vom Aussterben bedroht. Das Überleben der meisten bedrohten Tierarten hängt direkt von intakten Flusslebensräumen ab. Deshalb ist es unsere Pflicht, solche Lebensräume zu schützen und zu erhalten.

    Geben wir die Frizzi Au der Natur und den erholungssuchenden Menschen zurück!

    • Nein zur Motocross-Rennbahn.
    • Nein zur Go-Kart-Rennbahn.
    • Nein zum IVECO-Testgelände für LKWs und Panzer.
    • Nein zum Fahrsicherheitszentrum in der Frizzi Au.

    Salviamo l'Ischia Frizzi!

    • No alla distruzione dell'ambiente!
    • No al circuito automobilistico di Bolzano-Vadena!

    L'Adige è ormai un canale artificiale che si estende tra Merano e Salorno: insediamenti urbani, Me-Bo, metanodotto, linea ferroviaria, appezzamenti agricoli, zone artigianali ecc. lasciano poco spazio al fiume e alla vita a lui connessa. Come ultima possibilità per rivalutare l’Adige dal punto di vista ecologico-ambientale si propone la zona della “Frizzi Au“ a Vadena presso Bolzano.

    Il 40% della fauna del Sudtirolo è in pericolo di estinzione a lungo o corto periodo. La maggior parte di queste specie minacciate è direttamente connessa con l´ecosistema fluviale. Per questo è nostro dovere proteggere ambienti come questi.

    Ridiamo l'Ischia Frizzi alla natura ed alla gente bolzanina che ama la propria terra.

    • Diciamo no alla pista di go-kart.
    • No alla pista di motocross.
    • No alla pista di collaudo della IVECO per camion e macchine militari.
    • No al centro di guida sicura nell'Ischia Frizzi.

    Downloads

    Web-Banner: DE/IT, DE, IT
    Plakat DE/IT (PDF, 1,4 MB)
    Foto Frizzi Au September 2005 (100 KB, 1,6 MB)
    Dossier: Fahrsicherheitszentrum und Verkehrssicherheit (PDF)
    Dossier: Ökologisches Potenzial der Frizzi Au (PDF)
    Dossier: Potenziale ecologico della Frizzi Au (PDF)
    Logo
    Motorsportzentrum (70KB, 500KB)
    Technische Beschreibung DE/IT (PDF 500 KB)

    Unterstützer | Sostenitori

    Bürgerkomitee Leifers - Pfatten
    WWF
    Verbraucherzentrale Südtirol / Centro Tutela Consumatori Utenti
    Italia Nostra
    Legambiente / Umweltbund
    Comitato di solidarietà Los Quinchos Barrilete - Bolzano
    Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol
    Heimatpflegeverband Südtirol
    Vereinigung Südtiroler Biologen
    Transitinitiative Südtirol - Sudtirolo
    Plattform Pro Pustertal
    südtiroler hochschülerInnenschaft - associazioni studenti/esse universitari/e sudtirolesi
    Initiativgruppe für eine lebendigere Kirche - per una Chiesa più umana - pur na dlijia plü via
    AVK - Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol
    Umweltgruppe Kaltern
    Südtiroler Schützenbund
    VKE – Verein für Kinderspielplätze und Erholung - Associazione campi gioco e ricreazione
    Lilliput Netzwerk fuer eine gerechte Wirtschaft - Rete Lilliput per un´economia di giustizia
    OEW - Organisation für Eine solidarische Welt / OEW - Organizzazione per Un mondo solidale
    Umweltschutzgruppe Vinschgau
    Emergency
    Pax Christi - Punto Pace di Bolzano