Hirschkäfer gesichtet?

Das Amt für Landschaftsökologie hat das Projekt Hirschkäfer gestartet. Zweck dieser Aktion ist es Verbreitungsdaten zu diesem Käfer zu sammeln. Dabei wird als Form „Citizen Science“ angewandt, eine wissenschaftliche Arbeitsmethode, die auf die Beobachtungen und Meldungen von interessierten Amateur/innen basiert. So helfen interessierte Naturbeobachter die nötigen Daten zu sammeln.

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist eine Käferart, die hauptsächlich in Laub- und Eichenwälder im Vinschgau und im Etsch- und Eisacktal vorkommt. Das Männchen ist durch seine unverwechselbaren geweihartigen Mundwerkzeuge für jeden Laien leicht zu erkennen. Der weibliche Hirschkäfer hat eine schwarzbraune Grundfärbung, ist 25 bis 75 Millimeter lang und kann leicht mit einer ähnlichen Art verwechselt werden.

Bei Entdeckung des Hirschkäfers sollte man also:
- mindestens ein Foto des Tieres machen,
- den genauen Fundort bzw. die Ortschaft mit den punktgenauen geographischen Koordinaten anführen,
- den Lebensraum (Laubwald, Eichenwald, Wiese, Weide u.ä.) angeben sowie die Wetterverhältnisse und
- Anmerkungen zu den Fund-Umständen angeben.

Alle Informationen sollten samt Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und Adresse des Feldbeobachters an Giulia Ligazzolo vom Amt für Landschaftsökologie, Tel. 0471 417733, giulia.ligazzolo@provinz.bz.it geschickt werden. Über die Homepage der Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung ist es möglich, ein Beobachtungsformular online auszufüllen http://www.provinz.bz.it/natur-raum/themen/naturschutz.asp

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