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Weltwassertag/Gewässerschutzplan - Im April 2010 hat die Landesregierung den Wassernutzungsplan genehmigt und damit die Europäische Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt. Im Plan selbst wird – vor allem, was die ökologischen Themen und Details anbelangt – auf einen Gewässerschutzplan verwiesen, den es allerdings in dieser Form auch sieben Jahre später immer noch nicht gibt. Während politisch alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, wenn es um die Wassernutzung geht, scheint für den Schutz der Gewässer niemand so recht zuständig zu sein. Die Priorität der Nutzung vor dem Schutz unserer Gewässer scheint damit klar. Anlässlich des Internationalen Tag des Wassers am morgigen Mittwoch fordert der Dachverband für Natur- und Umweltschutz daher zum wiederholten Mal die schnellstmögliche Realisierung eines Gewässerschutzplanes, der diesem Namen auch gerecht wird.


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Gemeinsame PM von AVS und Dachverband - Blick unter die Schneedecke: Wie der Wintertourismus alpine Landschaften zerstört

Neue Studie vergleicht ökologischen Fußabdruck von Skigebieten in den Alpen – Alpenverein und Dachverband fordern alpenweites Raumkonzept

Der alpine Wintertourismus ist ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig in Südtirol, gehört aber auch zu den größten Treibern der Naturzerstörung unserer Gebirgslandschaften. Mit 30.000 Kilometern Länge umspannen die Skipisten der Alpen fast drei Viertel des Erdumfangs, 11.000 Lifte und Seilbahnen stehen bereits zur Verfügung. Dennoch sind alpenweit 164 neue Anlagen geplant. Allein in Südtirol sind Pläne für 17 Pisten und 19 Lifte und Seilbahnen (vgl. FF No.16/2016) bekannt. Das führt zu einer Überlastung der betroffenen Naturräume.


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Gemeinsamer Offenen Brief von Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Alpenverein Südtirol, Heimatpflegeverband Südtirol und Vereinigung Südtiroler Biologen zum derzeitigen Entwurf des neuen Landesgesetzes für Raum und Landschaft


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Umfahrung/Rabland - Am diesem Donnerstag findet in Rabland eine Bürgerversammlung zum Thema Umfahrung statt. Neben der bereits seit zwei Jahren im Bauleitplan eingetragenen Projekt liegt aber plötzlich eine weitere Variante auf dem Tisch, die nur einen Teil des Ortes entlastet, das Landschaftsbild des gesamten Ortes durch die offene Streckenführung signifikant beeinträchtigt und darüber hinaus noch Unmengen an Kulturgrund in der Talsohle verbraucht. Wenn schon neue Straßen gebaut werden, dann zumindest so, dass sie möglichst sinnvoll sind. Das Argument der Kostenersparnis greift zu kurz, denn bei einer Variante, die die Ziele nur teilweise erfüllt, ist jeder Euro hinausgeworfen.


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Gemeinsame PM von Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol, Italia Nostra Bozen, Legambiente Bozen, WWF Bozen sowie Umwelt&Gesundheit || CS congiunto di Federazione Protezionisti Sudtirolesi, Ambiente e Salute, Italia Nostra Bolzano, Legambiente Bolzano e WWF Bolzano (CS in italiano in basso)


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Vorrang für den Landschaftsschutz im neuen Gesetz zu Raum und Landschaft! - Am gestrigen Donnerstag hat der Dachverband für Natur- und Umweltschutz seine alljährliche Delegiertenversammlung abgehalten. Grundtenor war dabei das enorme Unbehagen zur derzeit laufenden Ausarbeitung des neuen Gesetzes zu Raum und Landschaft, welches die beiden bestehenden Gesetze zur Raumordnung und zum Landschaftsschutz zusammenführen soll.
Bereits zum sechsten Mal wurde im Zuge der Delegiertenversammlung der „Goldene Lugenbeitl“ verliehen. Diesjähriger Preisträger sind die nun genehmigten Müllimporte aus dem Trentino trotz jahrelang gegenteiliger Aussagen unserer Politiker.


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